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Das Ende der Wirtschaftsnationen

Wird das Jahr 2012 mit einer Wirtschaftskrise untergehen?

USA in der Wirtschaftskrise

USA in der Wirtschaftskrise

Beinahe jede Woche erreichen uns neue Hiobsbotschaften. Am Freitag wurde zum Beispiel verkündet, dass die Rating Agentur Standart & Poor, die USA jetzt auf AA+ herabstuft. Diese Herabstufung bedeutet, dass die USA künftig mehr für Ihre geliehenen Gelder aufkommen muss.

Außerdem müssen neu aufgelegte Anleihen wohl nun besser verzinst angeboten werden.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis Moodys und Fitch ebenfalls nachziehen.

Es war jedoch mehr als ab zu sehen. Denn die Wirtschaftslage in den USA ist mehr als miserabel. Wenn man sich alleine einmal ansieht, welch eine Kursralley der USD gegenüber dem CHF hingelegt hat, wundert es einem kaum, dass diese Abstufung gekommen ist.

Viele haben diese Abstufung bereits ersehnt. Der einzige Grund ist wohl derjenige, dass die großen Ratingagenturen eben mal in den USA sitzen.

Im Großen und Ganzen zieht die kaputte Wirtschaftslage in den USA sowohl in Europa alle anderen Länder mit in den Zog nach unten. Denn heutzutage ist jedes Land voneinander abhängig. Die Ex.- und Importe sind mittlerweile derart großer Natur, dass es sich kein Land erlauben kann ganz von sich selbst leben zu können.

Jetzt stellt sich bald die Frage, ist das Ende der Erde (2012) durch eine Finanzkriese vorherbestimmt? Oder wird dieses dadurch nur verstärkt.

Eines ist jedoch klar. Aktuell werden die Probleme in den USA sowohl als auch in Europa nur aufgeschoben. Damit bleiben die Berge von Schulden weiterhin. Sobald es nicht mehr anders gehen sollte fällt das gesamte System zusammen und jeder wird wieder von null anfangen.

Wenn es soweit ist helfen auch keine sicheren Bankanlagen mehr.

Am morgigen Tag (08.08.2011) werden die Börsen wohl sehr stark nachgeben. Der USD wird gegen die meisten Währungen stark an Wert verlieren.

Charts werden demnächst veröffentlicht.

Rating der Länder - Standart & Poors, Moodys & Fitch

Rating der Länder - Standart & Poors, Moodys & Fitch

 

Neue europäische Anleihen 2011

Das neue Jahr hat begonnen und damit auch der Verkauf von neuen Anleihen

Anleihen kaufen 2011 aus Europa Quelle: scripophily.com

Anleihen kaufen 2011 aus Europa Quelle: scripophily.com

Viele europäische Länder haben etliche anleihen herausgegeben damit wieder neues Geld in die Kassen sprudelt. Allen voran natürlich die Sorgenkinder der EU, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und Irland.

Die Zinssätze sind so interessant wie schon sehr lange nicht mehr.

China möchte alleine bereits schon für sechs Milliarden Euro spanische Anleihen erwerben. Das Geld und das Vertrauen sitzen locker. Die Angebote sind gut und vielversprechend.

Wer allerdings gleich einsteigt riskiert evtl. einen zu hohen Preis zu bezahlen. Denn der Run auf die neuen Anleihen ist groß. Sobald jedoch ein Land in den nächsten Monaten wieder schlechte Nachrichten verbreitet fallen die Anleihen wieder auf normales Niveau. Aus diesem Grund würde ich persönlich nicht gleich zu greifen. Ein guter Zeitpunkt wäre zum Beispiel Mai oder September, diese sind statistisch gesehen die schlechtesten Börsenmonate. Diese werden dann häufig mit schlechten Nachrichten begleitet und damit können auch die Anleihen fallen.

Wer eine Anleihe unter 100% erwirbt, kann die Rendite noch einmal steigern. Denn der Betrag, den man nach Ablauf der Anlagedauer bekommt, ist 100%. Wer also bei 96% kauft und die Anleihe zum Beispiel genau ein Jahr vor Ablauf erwirbt, erhält bei einem Zinskupon von 6%, satte 10% p.a.

Unten sehen Sie einen kleinen Ausschnitt der Beträge die das jeweilige europäische Land benötigt um das Defizit auszugleichen.

Land Auslaufende Anleihen Innland Auslaufende Anleihen Ausland Haushaltsdefizit Benötigte Anleihen 2011
Deutschland 147 0 48 195
Griechenland 28 1 17 47
Irland 4 0 16 23
Italien 155 7 72 233
Portugal 10 0 8 17
Spanien 45 1 45 91
Gesamt EU 554 14 350 921

Alle Angaben in Mrd. Euro

Quelle: welt.de

Wenn mand die Zahlen sieht, bekommt man zuerst einmal einen Schreck. Denn es handelt sich hierbei nur um Milliardenbeträge. Gesamt benötigt die EU eine knappe Billion Euro. Bei den Zahlen bekommt man eigentlich nur vor Italien etwas Bedenken. Denn Italien hat eine kleinere Wirtschaft als Deutschland und auch weniger Einwohner. Doch die Schulden bzw. das benötigte Geld in Anleihen ist weit höher.

Wir werden sehen was passieren wird wenn die ersten Anleihen nach 5, 10 oder mehr Jahren fällig werden und die Länder diese zurückzahlen müssen.

Denn durch eine Ausgabe von Anleihen verschiebt man das Problem nur nach hinten und zahlt zusätzlich noch drauf. Denn zinslos wird sich wohl niemand finden die Anleihen zu erwerben.

Einige Beispiele für bereits ausgegebene Anleihen von Europa:

Name ISIN Zinskupon aktueller Wert
GENERALITAT DE CATALUNYA ES0000095267 10,90% 121
ITALIEN, REPUBLIK IT0000366655 9% 138
GRIECHENLAND GR0128001584 7,50% 90
SPANIEN ES0000011868 6% 101
JUNTA DE ANDALUCÍA ES0000090284 5,70% 96

Anhand der Anleihen in der Tabelle oben, kann man erkennen, dass die Preise reltiv hoch sind. Diese werden sich nach dem ersten Run aber sicherlich wieder Richtung 100 bewegen.

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