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Venezuela fehlt das Geld zum Geld drucken

Bankrott, Bankrotter, Venezuela

Venezuelanische Bolivar

Venezuelanische Bolivar – Quelle: thinklink.com

Alles wird verstaatlicht und nichts ist mehr gewinnbringend. Das Land mit dem günstigsten Benzinpreis der Welt (ca. 0.02€ pro Liter) hat mittlerweile nicht mal mehr genug Geld um neue Banknoten drucken zu können. Das Land in Südamerika leidet unter der höchsten Inflation. Viele Waren werden knapp und es herrscht grosse Wut gegen die herrschende Regierung. Nicht einmal Simbabwe welches die Geldscheine mit den höchsten Nennwerten hat, kam in diese Situation. Der IWF rechnet für das laufende Jahr mit einer Inflationsrate von 720 Prozent. Die nationale Währung Venezuelas der Bolivar ist mehr oder weniger wertlos. Alle Güter müssen importiert werden. Die Druckereien können im Ausland nicht mehr bezahlt werden. Das Geld wurde bis vor kurzem eingeflogen. Insgesamt waren es 10 Milliarden. Die FED in den USA hat gerade einmal 2015 7.6 Milliarden Scheine drucken lassen. Das grösste Problem aktuell ist allerdings, dass der grösste Schein des Bolivars die 100er Note ist, welche offiziell 10 US-Dollar ausmachen soll. Diese Wunschvorstellung ist allerdings weit ab der Realität. Laut dem Schwarzmarkt an der venezolanischen kolumbianischen Grenze sind 100 Bolivar allerdings nur 10 US-Dollar Cent wert.  Erschwerend zur aktuellen Lage kommt der sehr niedrige Öl-Preis. Venezuela verfügt über riesige Öl-Vorkommen.

günstigsten Benzinpreis:Dieselpreis der Welt

günstigsten Benzinpreis:Dieselpreis der Welt – Quelle: elarsenal.net

Der Literpreis hier im Bild ist 0.097 Bolivars. Was offiziell (100 Bolivars = 10 USD) 0.0097$. Mit dem eigentlichen Schwarzmarktkurs kostet somit ein Liter Benzin in Venezuela 0.0097 USD CENT! Die hier gezeigten 37 Liter haben dementsprechend nur 0.0036$ gekostet. Nicht einmal einen Cent.

Erfahrungen über die USA

Zusammenfassung aus den Erlebnissen und Erfahrungen in den USA

Nach nun über 5 Wochen in den USA, sovielen durchquerten Staaten, ziehe ich ein Fazit aus der Reise. Ich habe in den letzten Wochen mehr Städte und Staaten, der USA gesehen, als die meisten Amerikaner selbst.

Die einzelnen Punkte werden unterteilt damti man einen besseren Überblick erhält.

Hotels / Motels

Motels in den USA

Motels in den USA

Eine Übernachtung in den USA kann sehr unterschiedlich sein. Man kann in einem Luxushotel direkt in der Stadtmitte oder in einem heruntergekommenen Motel im Niergendwo übernachten. Es ist wichitg sich vorher auch einmal die Zimmer an zu sehen. Denn aus den meisten Bewertungen wird man nicht schlau.

Die günstigeren Motels, welchen sich in einer Preisklasse von ca. 40$ pro Nacht bewegen, sind eher nicht  zu empfehlen. Auch wenn es, alles in der Regel zwei Sterne Motels /Hotels sind, ist die Sauberkeit und der Service eher bei einem oder keinem Stern angesiedelt.

So hatten wir einmal einen kompletten Schuhabdrck auf dem Bett oder derart viele Haare auf dem Kissen, das man dachte die haben nie sauber gemacht.

Das paradoxe daran, der Hauskeeping (Zimmerservice) klopft jedoch alle zehn Minuten an die Tür und nervt enorm. Ich frage mich nur, was machen die bitte sauber?

Das einzig gute in den USA bei diesen günstigen Hotels ist, dass man immer kostenlos Internet und einen Fernseher hat. Das wars dann auch leider. Denn die Zimmer muffeln alle. In Klimatisierten Räumen wird eben nicht gelüftet!

Die zweite Wahl wäre zu den Motels die besseren Motels die bei einer Preisklasse ab 60$ beginnen. Diese sind wie unsere drei Sterne Hotels.

Weiter gibt es natürlich auch richtige Hotels ab 4 Sterne die wirklich wie unsere vier Sterne vergleichbar sind. Man muss nur aufpassen wo das Hotel liegt. Denn die Züge machen extremen Lärm. Sie machen sehr viele Hupsignale an Bahnübergängen. Ausserdem ist eine gute Verkehrsanbindung nicht unbedingt immer von Vorteil. Denn wenn ein Hotel an einer Mehrspurigen Interstate liegt, ist das schon ein grosser Lärmpegel.

Essen

Fastfood in den USA

Fastfood in den USA

Auswärts essen ist eine Sache für sich. Den, in den USA gibt es derart viele Restaurants, dass man schnell den Überblick verliert.

Die meisten der Restaurants sind allerdings einfache Fastfood Läden wie McDonalds, Burger King oder Wendy’s. In diesen Läden kann man nicht wirklich etwas Nahrhaftes essen. Es ist eher für zwischen durch.

Ausser den bekannten Fastfoodläden gibt es auch noch Restaurantketten wie zB. Olive Garden, Denny’s etc. Dort bekommt man etwas höherwertiges Essen und wird bedient wie im  europäischen Restaurant. Der einzig grosse Unterschied, es ist dennoch eine Kette und das Essen schmeckt leider oft wie schnell gekocht.

Restaurant wie wir sie in Deutschland kennen sind in den USA oft extrem teuer und schwierig zu finden.

Und wer wirklich der Meinung ist, dass Burgerläden wie McDonalds, BurgerKing, In’n Out Burger, Hardy’s oder Arby’s wirklich einen Unterschied machen, der Irrt. Denn im Prinzip schmeckt jeder Bürger gleich. Und wer eine Woche nur Burger gegessen hat, dem schmeckt auch sein lieblings Burgerladen nicht mehr.

Wer aufgrund der Restraurants lieber zum selber Kochen ausweichen will sei gewarnt sein. Denn Lebensmittel im Supermarkt sind nicht gerade günstig. Schon garnicht Obst und Gemüse. Nur zum Vergleich, ein Einkauf für ca.  warme Mahlzeiten für zwei Personen kostet ca. 80$. Dreimal für zwei in einem Buffet (All you can eat) Restaurant essen kostet ca. 70$.

Somit benötigt man Zeit zum einkaufen, kochen und sauber machen und legt noch drauf. Denn Strom etc. hat man nicht mit berechnet. Dies ist einer der Gründe warum selber kochen in den USA eher unbeliebt ist.

Wer gerne Wurst und Käse ist muss sehr tief in die Tasche greifen. In einem normalen Supermarkt findet man keine Wurst, wie wir diese in Europa kennen. Beim Käse sieht es genauso aus, ausser man zählt Cheddar als Käse. Wer dennoch nicht darauf verzichten will muss in speziellen Läden einkaufen. Dort gibt es Wurst und Käse. Die Preise für diese Produkte sind allerdings enorm. Unter 5$ gibt es da wirklich selten etwas.

Menschen

Wie kommt man den mit den Eingeborenen zu recht? Moment, Eingeborene? Die sieht man eher sehr selten. Ich meine natürlich nicht die Nativ Americans sondern die Amerikaner europäischer Abstammung bzw. US-Bürger.

Amerikaner sind eigentlich ein sehr gesprächiges Volk. Man wird im Suopermarkt häufig gefragt wie es einem geht und es wird sich wegen jeder Kleinigkeit entschuldigt. Doch die Fragen nach dem „Wie gehts“ sind eher weniger dafür gedacht, dass man ein Gespräch anfängt. Der Amerikaner fragt einen als würde man in Deutschland „Guten Tag“ sagen und keine Antwort erwarten. Dies ist zurerst etwas merkwürdig aber auch auf Dauer nervig.

Die zweite Sache, „Excuse me“. Die Amerikaner entschuldigen sich für alles, sogar wenn man selbst schuld ist. Rempelt man jemanden ausversehen an, entschuldigt sich sogar der angerempelte. Seltsame Sache wenn man aus einem Land kommt wo solch eine Sache schnell ausarten kann.

Wenn man hingegen einmal in ein Gespräch mit einem Amerikaner gekommen ist, erzählt dieser sehr viele Dinge. Einige davon sind meist auch sehr privat. Wenn man sich mit Amerikaner unterhält, stellt man schnell fest, dass diese einerseits, sehr interessiert über das Herkunfstland fragen und andererseits sehr viel auch über sich und ihre Familie erzählen.

Generell sind sie aber ein eher ruhiges Volk welches nicht oft schreit und sehr höfflich ist.

Die vielen Latinos im Land, halten sich mit ihrer Mentalität eher zurück. Es ist nicht so wie wir es in Europa von den Spaniern oder den Italienern kennen. Es wird nicht laut auf der Strasse geredet oder gar gross mit den Händen herumgefuchtelt. Latinos sind sehr ruhig und leben für sich.

Über die Uhreinwohner Amerikas wird eigentlich immer schlecht geredet. So haben wir bereits schon mehrmals gehört, dass diese ein grosses Alkoholproblem haben sollen und deshalb unfreundlich sein sollen. Ausserdem sollen sie sowieso die weissen Aermikaner nicht besonders mögen. Liegt ja auch auf der Hand, immerhin haben sie die Eigentümer des Landes in Reservate im Niergendwo verfrachtet. Da wäre wohl jeder sauer.

Strassen

Autobahnkreuzung in den USA

Autobahnkreuzung in den USA

Die Strassenverhältnisse in den USA lassen zu wünschen übrig. Nicht nur in den weiten der Prärie sind diese teilweise schlecht, sondern auch in den Metropolen die man aus dem Fernsehen kennt.

Ob es Schlaglöcher oder schlecht zu sehende Markierungen sind, in den USA gibt es weit schlechtere Strassen als in Europa. Dies hat vermutlich aber damit zu tun, dass es hier auch unglaublich viele Strassen gibt. Denn wenn man 200 Meilen durchs nichts fährt, muss auch irgend jemand diese Strasse pflegen.

Die Strassen in den Grossstäden sind oft unglaublich gross. Kreuzungen sind meist so gross wie bei uns ein ganzer Schulhof. Diese Grösse ist mit europäischen Verhältnissen nicht zu vergleichen.

Wenn man als linksabieger an der Kreuzung steht hat man allerdings oft ein Problem. Darf der entgegenkommende Verkehr auch fahren? Den oft ist es so! Dies kostet dann sehr viel Zeit, bis man endlich freie Fahrt zum Abbiegen hat. Was noch erschwerent dazu kommt, es gibt keine Schilder die einem anzeigen, wo jetzt genau die Spur für die Abbiegenden anfängt. Die blauen Schilder mit dem weissen Pfeil die man aus Deutschland kennt, fehlen hier komplett.

Hier gibt es oft eine Spur in der Mitte die für beide Richtungen zum Abbiegen genutzt werden kann. Das ist auch notwendig, denn wenn man ca. 80kmh auf einer drei Spurigen Strasse fahren darf, wird es schwer links ab zu biegen.

Weiter verstehe ich auch, warum die Amerikaner solche grossen Autos fahren. Denn wer einmal Einfahrten zu Tankstellen oder Restaurants hier gesehen hat, wünscht sich einen SUV. Die Einfahrten sind oft sehr hoch und steil. Wer also zu schnell drauf fährt, riskiert dass er aufsetzt.

Der Verkehr an sich ist sehr angenehm. Denn viele Autos fahren eigentlich nicht herum. Dafür gibt es einfach zu viele Strassen. Auf der Autobahn selbst hatten wir eigentlich noch nie Stau. Ausser natürlich wenn ein Polizeiwagen rechts hält. Denn dann bremst jeder auf null, egal auf welcher Spur. Doch nach nicht einmal zwie Minuten ist man wieder auf voller Fahrt.

Auffahrunfälle sind allerdings ein grösseres Problem. Denn wenn ein Autofahrer an einer Ampel hält bremst er sehr stark und lässt oft noch mehrere Meter Platz zum Vordermann. Dies provoziert oft Unfälle. Genauso auf der Autobahn. Zu oft habe ich schon gesehen, dass einige einfach zu stark abgebremst haben obwohl noch sehr viel Platz war. Dadurch ist es schon oft vorgekommen, dass der Hintermann in die Eisen steigen musste.

Die Amerikaner fahren aber alle sehr gelassen und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Dies gilt für Jung und Alt.

Natur

Unendliche Weiten

Unendliche Weiten

Da Amerika ein unglaublich grosses Land ist, sieht man auch die verschiedensden Landschaften. Ob Wüste, Dschungel, Wald, Steppe oder Gebierge, hier gibt es einfach alles. Auf dem weiten Weg von Osten nach Westen, haben wir viele verschiedene Landschaften zu sehen bekommen.

Das schöne dabei ist, dass, aufgrund der unglaublichen Grösse des Landes, sehr oft einfach nur Natur zu sehen ist und das bis zum Horizont.

In Deutschland ist es beinahe unvorstellbar, 100km zu Fahren und einfach nur Natur zu sehen. Kein Haus, keine Menschen einfach nur Landschaften so weit das Auge reicht. Wer gerne Wandern geht kommt hier auf seine Kosten. Denn die vielen riesigen National Parks bieten schöne Wanderwege an.

Riesige Bäume, Kakten oder Palmen, hier gibt es beinahe jede Pflanze. Wir haben Meterhohe Kakten in Arizona, Hochhaus grosse Bäume in Kalifornien und Palmenwälder in Florida gesehen. Direkt neben der Autobahn sieht man bereits wie Wild hier alles wächst.

Die wirkliche Grosse des Landes bekommt man wirklich erst mit, wenn man es durchquert hat. Denn 1.000km sind hier nichts!

Sightseeing

Sightseeing in den USA

Auch wenn es weniger historische Dinge zu bewundern gibt, hat die USA schon sehr viele interessante Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Ob es Alcatraz, Universal Studios, Grand Canyon, Freiheitsstatue, Graceland oder der Meteor Krater ist. Man kann sehr viel besichtigen, doch günstig ist anders.

Die Eintrittspreise sind in den USA oft sehr hoch. Es wird dafür zwar sehr oft auch etwas sehr schönes geboten doch kann man nicht alles bezahlen.

Nur einige Preisbeispiele:

Eine Fahrt nach Alcatraz mit einer kleinen Tour: ca. 30$

Universal Studios Tagespass: 90$

Grand Canyon: 25$

Freiheitsstatue, Fähre: ca. 20$

Graceland: 30$

Jack Daniels Museum: 50$

Meteor Krater, Aussichtsplattrom kleine Führung: 15$

Die Eintrittspreise sind oft zu Hoch. Und wenn man alles machen möchte benötigt man erstens sehr viel Zeit und zweitens sehr viel Geld.

Ausserdem wir oft ein Eintritt für etwas verlangt, für was wir in Europa keinen Eintritt verlangen würden. Ohne Geld erlebt man hier nicht wirklich viel.

Radio / TV

Nach unserer Reise habe ich einmal die Musik Chart angesehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich beinahe bei fast allen Top 20 mitsingen kann. Das liegt weniger daran, dass ich ein Sänger bin noch mir alle Lieder besonders gut gefallen. Eher daran, dass im Amerikanischen Radio wirklich immer und immer wieder die gleichen Lieder gespielt werden. Es ist sogar oft so, dass wenn man von einem auf den anderen Sender wechselt, dass gleiche Lied noch einmal hört.

So gehen einem schnell die Lieder auf die nerven. Eigentlich schade, dass hier immer nur die aktuellen Lieder gespielt werden.

Weiter ist mir aufgefallen, dass im TV viel öfters Werbung eingeblendet wird wie bei uns. Und in Deutschland beschweren wir uns schon über die Werbung. Ausserdem ist die Werbung hier noch ein wenig nerviger. Denn, sie versuchen oft mit besonderen Dingen Aufmerksamkeit zu erregen.

Werbung ist hier das Non plus Ultra. Auf der Strasse, im Briefkasten, im Internet oder im Fernsehen. Man wird hier wirklich zu gemüllt mit Werbung. Wenn es nach dennen gehen würde, sollte man jeden Tag seine Autoversicherung und seinen Internetzugang wechseln.



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