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Syrien im Nebel des Kriegs

Syrien-2011Seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges im März 2011 in Syrien ist die Lage unübersichtlich. Nach Informationen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starben mehr als 270.000 Menschen und 2.000.000 verletzte, ca. 11.000.000 Menschen sind auf der Flucht. Doch was ist die Kernursache für den Konflikt und wer ist darin beteiligt? Religionskrieg, Bürgerkrieg, Stellvertreterkrieg zwischen USA-RUSSLAND.

Interessen/Ziele der Konfliktparteien in Syrien

USA

nahm den Terroranschlag vom 9/11 (nine-eleven) im Jahre 2001 als Vorwand, in Staaten einzumarschieren, oder durch Unterstützung der dortigen Opposition die dortigen Regierungen zu stürzen und Regierungen einzusetzen, die die Interessen der USA unterstützen:

IRAK: Sturz der Regierung Saddam – Zugriff auf dortige Ölquellen: amerik. Ölfirmen beuten aus

AFGANISTAN: Sturz der Taliban – Gas-Pipeline zwischen Turkmenistan und Pakistan unter Umgehung von Iran und Russland; inzwischen gebaut unter Führung des amerikanischen Unternehmens Uno.cal

LYBIEN: größtes Ölvorkommen Afrikas (USA, FR, GB, I)

SYRIEN: Ziel – Sturz des Assad-Regimes, um Regierung zu installieren, die Interessen der USA vertritt. Veränderung des Einflusses von Russland und Iran.

Kampagne auch als „Den Sumpf austrocknen“ bekannt

Konkrete Handlungen der USA in Syrien

  • Waffenlobby: Waffengeschäfte mit Saudi-Arabien, Katar
  • Waffenlieferungen an Aufständische
  • Bombenangriffe auf IS
  • Saudi-Arabien als verbündeter des Westens erhalten
Verbündete unter US-Führung
  • Frankreich, Großbritannien, Deutschland
  • Israel
  • Saudi-Arabien: Suniten
  • Katar: Suniten
  • Türkei
  • Kurdische Peschmerga

RUSSLAND

  • Seit Jahrzehnten Verbündeter Syriens – sichert sich dadurch Einfluss im nahen Osten ( Reich an Erdöl und Erdgas)
  • Einziger Militär Stützpunkt im Nahen Osten ist der Hafen Tartus in Syrien
  • Mit den Verbündeten Iran, Irak, Syrien bleibt der Verlauf von Erdöl-Erdgas-Pipelines zum Mittelmeer und damit zum europäischen Markt geöffnet
  • Wehrt Zunahme des Einflusses von Saudi-Arabien, Türkei und im Hintergrund haltenden USA ab.
  • Luftangriffe gegen syrische Rebellen und IS
Verbündete unter Russlands Führung
  • Syrische Regierung (Assad) Alawiten (Schiiten)
  • Iran Schiiten
  • Libanesische Hisbollah Schiiten
  • Schiitische Kämpfer aus Irak und Afganistan
  • China im Hintergrund

Lokale Kämpfer

  • IS irakische Suniten
  • Syrische Rebellen: freie syrische Armee, Al Nusra-Front = syrische AL Qaida
  • Andere Kurden: syrisch-kurdische Volksverteidigung YPG, türkisch-kurdische PKK

Jemand der Hilfe sucht sollte Hilfe erhalten!

Caritas Flüchtlingshilfe…

Syrien-Konflikt, Wer kämpft gegen Wen?

Syrien-Konflikt, Wer kämpft gegen Wen?

Zusätzliche Infos über dieses Thema
Katar Saudi-Arabien Quelle: Wikileaks.org

Quelle: Wikileaks.org

 

Wer kann die ISIS stopppen

Im Vergleich zur ISIS ist die Al Kaida eine Krabelgruppe

IS Kalifat

IS Kalifat

Der IS verbreitet Angst und Schrecken. Alle andersgläubige oder nicht strenge Muslime werden gefoltert oder umgebracht. Die Art und Weise wie die IS vorgeht geschieht in einem noch nicht bekanntem Ausmass.

Die grösste Gefahr welche von der IS ausgeht ist vorallem diejenige, dass viele radikale IS Kämpfer aus dem Westen kommen. Junge Menschen aus ganz Europa, Asien, Afrika oder den USA konvertieren zum Islam und schliessen sich den IS Kämpfern an. Durch andere Jugendliche aus dem näheren Umfeld kommen sie in Kreise in dennen Salafisten den jungen Menschen eine Gehirnwäsche unterziehen. Die teils Teenager verändern ihr äusseres und lehnen alte Gewohnheiten ab um sich komplett dem Glauben zu Verfügung zu stehen. Eltern die diese Veränderung zu spät erkennen verlieren Ihre Kinder schnell in den Fängen der Radikalen. Immer öfters hört man von Jungen Menschen welche über Umwege in den Irak bzw. Syrien reisen und dort für das Kalifat IS kämpfen.

Die IS verfügt nicht nur über zahlreiche Mitglieder welche mit den heutigen Medien gross geworden sind sondern sie besitzen ebenfalls über eine Milliarde USD, vielfältiges Waffenarsenal sowie genügend Geldbeschaffungsquellen. Die souialen Netzwerke werden immer häufiger von der IS missbraucht um Werbung in eigener Sache zu machen. Sie posten Gräueltaten und werben mit ihrer Weltanschauung. Mittlerweile konnten einige Sozial Media Plattformen die Accounts löschen bzw. sperren. Auch wenn dies zu spät kommt und mittlerweile sehr viel Material im Netz herumschwirrt.

Das Waffenarsenal ist ebenfalls nicht zu unterschätzen, bis vor Kurzem waren die kurdischen Kämpfer weit schlechter ausgestattet als die IS. Zu allem übel hat die USA diese Woche Waffen von Flugzeugen abgeworfen welche in den Händen der IS gelandet ist.

IS Kämpfer

IS Kämpfer

Die Geldbeschaffungsquellen der IS sind sehr unterschiedlich, teilweise erhalten Sie durch Kidnapping Geld, Ölrafenerien oder durch das Hacken von Banking Webseiten. Die jungen aus dem Westen helfen diesen solch ein Potenzial aufzubauen. Diese Gefahr sollte nicht unterschätz werden, denn eine Geld Knappheit können den IS stoppen.

Zurzeit gibt es noch rege Schwierigkeiten Städte und Gebiete welche unter der Kontrolle von der IS sind zurück zu erobern. Die aktuellen Erfolge sind nicht besonders erfreulich. eine Ausbreitung ausserhalb des Irak / Syrien wäre der erste Schritt auf neues Terrain. Dies wäre besonders kritisch da die Ausbreitung under Wunsch nach einem kontinentalen Kalifats möglich wäre.

Die eigentliche grosse Problematik besteht darin, dass aber tausende Menschen auf der Flucht sind. Die Flüchtlingscamps sind überfüllt schlecht versorgt und nicht ganz ohne Gefahr. Auch die Nachbarländer zeigen sich teilweise nicht sehr kooperativ. Die Türkei hat teilweise ihre Grenzen zu gemacht und keine Flüchtlinge oder verletzten Peschmerger Kämpfer hineingelassen.

Update folgt:

Folter und Hinrichtung sind gängige Methoden

In vielen Ländern wird die Macht der Sicherheitskräfte schamlos ausgenutzt

Folter an unschuldigen Menschen

Folter an unschuldigen Menschen

In sehr vielen Ländern auf dieser Welt werden Menschen teilweise zu Tode gefoltert nur weil sie sich wehren möchten. Oftmals stehen die Gründe der gefolterten Person im Zwiespalt mit den Menschenrechten. Doch dies interessiert in vielen Ländern einfach nicht.

In diesem Beispiel wurde ein Landwirt von einem Prinzen aus der Königsfamilie der Vereinigten arabischen Emirate gefoltert. Er soll angeblich nicht seine Rechnungen rechtzeitig bezahlt haben können.

De Prinz Sheikh Issa Bin Zayed Al Nahyan verprügelte zuerst gemeinsam mit einem Polizist den Mann. Danach schlugen sie ihn mit einem Brett mit Nägeln und stopfen ihm Sand in den Mund. Anschließend wurde er mit dem Mercedes Geländewagen des Prinzen überfahren. Eine der letzten Methoden des Prinzen ist es mit einer M16 auf den Boden bzw. die Füße zu schießen.

Glücklicherweise überlebte der Mann.

Foltervideo aus dem Irak!

Doch dies ist leider kein Einzelfall. Denn die alltäglichen Methoden um für Gehorsam zu sorgen sehen genauso aus!

Ein weiteres furchtbares Beispiel ist das der jungen Chinesin San Yan.

Ihr Schicksal begann damit, dass sie einen Verzicht nicht unterschreiben wollte. In China reagiert der Staat sehr deutlich auf Gegenwehr.

Die junge Chinesin als auch ihr Mann wurden zu Tode gefoltert. Dabei waren die Methoden äußerst brutal.

Während der Folter wurde Ihr heißes Wasser über die Füße geschüttet, Ihre Gliedmaßen mit starken Druckverbänden abgedrückt damit ein Blut stau entsteht. Weiter wurde Sie mit einem geknoteten Seil an den Genitalien wund gerieben bis der gefolterte blutete.

Um die Personen umzustimmen wurden deren Beine auseinander gestreckt bis diese teilweise mehr als 180° Grad betrugen. Sobald der gefolterte Ohnmächtig wurde, hat man die Folter solange unterbrochen bis die Person wieder zu sich kam. Danach wurde angedroht, dass man diese Prozedur so oft wiederholen werde bis die Beine brechen.

Der vollständige Artikel über San Yan finden Sie hier….

Dies sind nur einige von vielen Fällen von Folter an unschuldigen Menschen.

Beinahe in jedem Land werden Menschen ohne Grund gefoltert und erniedrigt.

Die Frage bleibt was kann der einzelne in den Industrieländern dagegen tun?

  • Die Antwort ist recht simpel. Denn Organisationen wie „Amnesty International“ setzt sich für Menschenrechte weiltweit ein. Gewöhnliche Menschen tragen hierbei Ihren Beitrag zur Gerechtigkeit bei.
  • Wer Firmen finanziell unterstützt die Ihre Mitarbeiter oder die Landbevölkerung unterdrückt bzw. foltert kann dieses beenden. Etliche Firmen in China, Bangladesch oder Indien behandeln ihre Mitarbeiter unwürdig und foltern diese sobald sie sich wiedersetzten. Wer auf Fair Trade Produkte setzt und nicht immer auf die Preise drückt gibt Menschen in diesen Ländern automatisch mehr Rechte. Die Globalisierung lässt uns Reis von Unternehmern essen die selbst nicht in dem Land leben in dem sie es anbauen. Doch die Menschen die dort leben werden vertrieben oder bei Gegenwehr umgebracht bzw. gefoltert. Teil der Reportage auf Arte „Rosen gegen den Hunger“!

Jeder einzelne kann den Menschen helfen. Das wichtigste dabei, man muss nur wollen!

Einige Beispiele zegien allerdings, dass es leider durchaus Menschen gibt, die sich daran erfreuen. In dem diesem Video erfreut sich ein vermutlich US-Amerikansicher Mann einer Folter an einigen Jungen Kindern. Bei diesen Menschen erhält man wohmöglich die Antwort „Was für Menschen sind das die anderen soetwas antun können“?

In der heutigen Zeit wird die Folter allerdings auch als Unterhaltung gesehen. Nicht nur die Menschen im Irak oder China erfreuen sich daran. Nein, genauso auch in den Industrieländern. Denn ansonsten hätte Filme wie Saw oder Hostel nicht derart viele Kinobesucher und Fans. Doch ist es nicht pervers wer sich solche Filme ansieht? Oder haben diese Menschen einfach noch nicht Leid in ihrem Leben erlebt, dass man sich solche sinnlosen Filme ansehen muss?


Gehören Ihrer Meinung nach Filme wie Saw oder Hostel verboten?

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Libyen befindet sich im Bürgerkrieg

Dramatische Szenen spielen sich in Libyen/Tripolis ab

Libyen im Bürgerkrieg - Quelle: Al-Jazeera

Libyen im Bürgerkrieg - Quelle: Al-Jazeera

Wie bereits von der Amigos Unidos Redaktion vermutet, steckte der Kampf nach Freiheit auch andere Nachbarländer an. Libyen war ebenfalls einer der Kandidaten, der unter einem harten Regime geführt wird. Mehr zu diesem Artikel hier…

In der Hauptstadt des Landes wirkt es chaotisch. Es ist kein Vergleich zu Kairo! Der Machthaber und aktuelle Präsident / Diktator al-Gaddafi will Härte zeigen und mit aller Macht gegen die Demonstranten vorgehen.

Die Demonstranten sehen es allerdings ähnlich. Diese haben sich scharf bewaffnet und gehen aggressiv vor. Es wird erzählt, dass Menschen von dem Militär al-Gaddafi erschossen wurden. So berichtet ein Reporter in Tripolis, dass eine Frau die auf dem Balkon stand, von Männern erschossen wurde.

Die Situation spitzt sich immer mehr zu und wird womöglich weit aus schrecklicher Enden als in Ägypten.

Al-Gaddafi zählt als extravagant und sehr dominant. Er wird allerdings mit Respekt von anderen Ländern behandelt, da er sich für einen Abbau der Atomwaffen entschieden hat und das Land Libyen, dass Land mit dem acht größten Öl-vorkommen der Welt ist.

Libyen ist beinahe fünf Mal größer als die Bundesrepublik Deutschland. Es leben allerdings gerade einmal 6,3 Millionen Menschen in dem Land, welches zwischen Tunesien, Algerien, Niger, Tschad, Sudan und Ägypten liegt.

Aufgrund dieser Krisen in den wichtigen Öl-Ländern kann es sein, dass der Öl-Preis weiterhin ansteigen wird. Aktuell steigt der Öl-Preis auf über 6,1% und steht damit bei 95,39$. Damit steigt der Öl-Preis kräftig an.

Öl-Preis Anstieg aufgrund der Krise in Nordafrika - Quelle: n-tv.de

Öl-Preis Anstieg aufgrund der Krise in Nordafrika - Quelle: n-tv.de

Handynetze und das Internet wurden in Libyen abgestellt. Al-Gaddafi nutzt die gleiche Methode wie Mubarak um der Welt nicht alles mitzuteilen. Aktuell kann noch gefilmt werden. Doch man kann davon ausgehen, dass demnächst auch Reporter ins Visier des Regimes kommen.

Eine Opposition konnte sich nicht wirklich während dem über 40 jährigem Regime bilden. Dies wird es schwer machen eine neue Regierung zu finden.

Weitere News folgen!

  • Libyen bombadiert Demonstranten! Al-Gaddafi zeigt alle härte!
  • Europaweit demonstrieren Libyer gegen Al-Gaddafi!
  • Drive-by shooting gegen Demonstranten
  • Ausländer verlassen das Land
  • Zwei Kampfjetpiloten landeten auf Malta und baten um Asyl da sie nicht den Auftrag erfüllten wollten, auf die Demonstranten, zu schiessen

Immigranten in Spanien reisen zurück

Gastarbeiter kehren in ihre Herkunftsländer wieder zurück

Herkunfsländer der Immigranten in Spanien - Quelle: civitaspacensis.blogspot.com

Herkunfsländer der Immigranten in Spanien - Quelle: civitaspacensis.blogspot.com

In Spanien reißt die Welle der Arbeitslosigkeit weiterhin nicht ab. es sind immer noch mehr als 5.000.000 Menschen ohne Arbeit. Darunter sind natürlich auch sehr viele Immigranten. Diese kommen hauptsächlich aus Lateinamerika und Marokko. Sie sind in den meisten Fällen illegal ins Land gekommen und haben schnell Arbeit gefunden.

Die Baubranche boomte und es gab genügend Beschäftigungen für Spanier und Immigranten. Doch der Bauboom ist schon länger vorbei und die Wirtschaft kommt nicht in Gang. Viele Bauobjekte wurden nicht einmal fertiggestellt und befinden sich unverändert im Rohbau.

Das Unglück der Immigranten ist, dass die Spanier sich mit den Immigranten jetzt um paar wenige Stellen streiten. Dabei ziehen die Immigranten meist den Kürzeren.

Einige der Immigranten leben bereits schon mehrere Jahre in Spanien und haben bereits Kinder dort auf die Welt gebracht die bereits zur Schule gehen. Doch ohne Arbeit gibt es für sie auf längere Sicht keine Zukunft in Spanien mehr.

Die Rückkehr, der Immigranten in ihr Ursprungsland, ist somit die letzte Alternative.

In ihren Herkunftsländern boomt hingegen die Wirtschaft im Gegensatz zu Spanien. Es erwartet sie dort die Familie und eine Arbeitsstelle.

Der spanische Staat hilft den Immigranten, indem er ihnen das Flugticket bezahlt und jedem 400€ mit gibt. Die Entscheidung fällt vielen nicht leicht. Sie sind schließlich mit Zielen in das neue Land gekommen und haben sich bereits eingelebt.

Es ist allerdings nicht abzusehen, wie lange es noch dauern wird, bis die spanische Wirtschaft wieder in Fahrt kommt.

Bürgerkrieg in Ägypten

Es wird auf Demonstranten scharf geschossen

Proteste und Ausseinandersetzungen in Ägypten

Proteste und Ausseinandersetzungen in Ägypten

In Ägypten wurde für den 28.01.2011 eine Ausgangssperre für das gesamte Land verhängt. Diesem folgten nicht viele. Bereits schon am Tag, gingen besonders in der Hauptstadt Kairo, tausende auf die Straße. Die Situation gleicht einem Bürgerkrieg. Die aufgehetzte Menge griff die Polizei an und setzte mehrere Polizeifahrzeuge in Brand. Daraufhin wurde das Militär zur Verstärkung gerufen.

Am Tag wurde lediglich mit Tränengas geschossen. Allerdings wurde für die Nacht angeordnet mit scharfer Munition zu schießen.

Aus diesem Grund sind bereits mindestens 19 Tote und über 1.000 Verletzte.

Bürgerkrieg in Ägypten 28.01.2011

Bürgerkrieg in Ägypten 28.01.2011

Die Parteizentrale wurde in Brand gesetzt und die Zentrale eines Fernsehsenders sollte gestürmt werden.

  • Die Welle der Gewalt hält zu dieser Stunde noch weiter an.
  • Einige Ägyptische Webseiten von Fernsehsehnder sind nicht mehr online erreichbar!
  • Die USA warnt ihre Bürger vor reisen nach Ägypten. Delta Air streicht alle Flüge nach Ägypten ab Samstag!
  • Die Schweiz ruft ebenfalls ihre Bürger auf die Großstädte in Ägypten zu meiden!
  • Deutsche Fluggesellschaften haben noch keine Flüge nach Ägypten gestrichen (Die Lufthansa hat einen Flug nach Kairo für den 29.01.2011 um 13:15Uhr gestrichen / Außerdem wurde noch eine ankommende Maschine aus Kairo für 8:15 Uhr gestrichen)!!
  • Flüge aus den Urlaubsgebieten wie Hurghada sind nicht davon betroffen!
  • Das Auswärtige Amt in Deutschland hat bis jetzt noch keine Reisewarnung, aufgrund der aktuellen Ausschreitungen, ausgerufen!
  • Die Webseite des Flughafens in Kairo ist ebenfalls offline. es scheint als wären mehrere Webseiten in Ägypten offline!
  • Das Internet sowie das Handynetz ist seit Freitag morgen down/offline!

Dies ist der 700. Artikel auf Amigos Unidos!

Ausschreitungen in Ägypten – Umbruch nach 30 Jahren

Die massiven Auseinandersetzungen halten weiter in Ägypten an

Proteste und Ausseinandersetzungen in Ägypten

Proteste und Ausseinandersetzungen in Ägypten

Angesteckt von dem Temperament der Tunesier haben die Ägypter vor einigen Tagen damit begonnen, gegen Ihre Regierung zu gehen. Mit massiven und gewaltsamen Protesten macht das Volk, besonders in Kairo, auf sich aufmerksam.

Afrika kommt nicht zur Ruhe!

Nach 30 Jahren, soll der Machthaber Muhammad Husni Mubarak, gestürzt werden. Die Bevölkerung will endlich ein Wandel. Dafür gehen sie aufs Ganze und riskieren auch ihr Leben dafür.

Der 82 jährige Präsident Mubarak bleibt stur und geht sehr hart mit den Demonstranten um. Dies bemängeln viele Ländern unter anderem die USA.

Es sind bereits vier Menschen gestorben und etliche Verletzt worden.

Wahlabstimmung im Sudan 2011

Trennung vom Norden Sudans sehr wahrscheinlich

Wahlabstimmung im Sudan 2011

Wahlabstimmung im Sudan 2011

Der Sudan mit seinen ca. 41 Millionen Einwohner steht vor einer Spaltung.

Der Südsudan hat gewählt. Es sieht so aus, dass 99% der Stimmen für eine Trennung des Sudans, in Nord und Süd, abgestimmt haben. Es wurden zwar in einigen Gebieten mehr als 105% Stimmen abgegeben, jedoch ist die Meinung dennoch eindeutig.

Im Sudan ist es in den vergangenen Jahren sehr häufig zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Der mehrheitliche muslimische Norden, soll somit vom überwiegend christlichen-animistisch Süden, getrennt werden. Aber auch weil im Norden viele Araber und im Süden mehr Schwarzafrikaner leben, kam es in der Vergangenheit zu Spannungen.

Eine derartige Situation herrscht jedoch auch in anderen afrikanischen Ländern. Doch ob eine Teilung des Landes immer die richtige Wahl ist bleibt offen. Fakt ist, dass der Norden um einiges mehr an Rohstoffe, wie Öl und Kupfer, verfügt als der Süden.

Durch die voraussichtliche Trennung des Landes wird Afrika weiterhin, der Kontinent mit den meisten Ländern bleiben. In Zukunft könnten Länder wie demokratische Republik Kongo, Nigeria, Tschad, Uganda, Elfenbeinküste, Liberia, Burundi oder Sierra Leone.

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Kulturen und Stämme in Afrika wird es wohl nie wirklich zur Ruhe kommen. Denn die meisten Landesgrenzen wurden nicht von der einheimischen Bevölkerung sondern von den Kolonialmächten gezogen. Das diese natürlich nicht von den einheimischen anerkannt werden, liegt auf der Hand und ist nur eine Frage der Zeit, wann diese brechen.

Doch auch Europa bleibt von solchen Problemen nicht verschont. Ex-Jugoslawien zum Beispiel besteht heute aus sieben Ländern (Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien, Montenegro, Kosovo und Mazedonien).

Europa kommt allerdings immer noch nicht zur Ruhe, denn in Spanien kämpft der Norden (Baskenland) mit Gewalt gegen eine Abspaltung. In Irland gibt es immer wieder Auseinandersetzungen zwischen dem Nordirland und Irland. Die Finanzkriese unterstützt den Wunsch nach der Trennung natürlich zusätzlich. Denn gerade in schwierigen Zeiten wird der Wunsch nach Unabhängigkeit immer größer.

Grenzübergang von Griechenland / Frontex

Das Tor nach Europa wird für den Osten stärker kontrolliert

Sicht auf Afrika von Europa

Sicht auf Afrika von Europa

Mittlerweile suchen 90% aller Flüchtlinge den Weg nach Europa über Griechenland. Nirgendwo sonst versuchen es soviele Flüchtlinge über die grenze nach europa zu kommen.

Die griechischen Einsatzkräfte sind mit der Masse an illegalen Grenzübertritten überfordert. Seit einigen Monaten hilft jetzt die Frontex aus. Mehr als 200 Grenzpolizisten aus ganz europa, unterstützen die Griechen jetzt bei der Arbeit.

Die Frontex (Frontières extérieures / European Agency for the Management of Operational Cooperation at the External Borders of the Member States of the European Union) mit Sitz in Warschau, ist eine Organisation die die Grenzen Europas überwacht und Länderübergreifend sich gegenseitig unterstüzt.

Die Zahl der Flüchtlinge ist zwar deutlich zurück gegangen, jedoch kommen immer noch sehr viele Flüchtlinge über die Grenze.

Doch was passiert mit den Flüchtlingen die es über die Grenze schaffen? Diese haben die Möglichkeit einen Asylantrag zu stellen. Sobald dieser gestellt ist kann das Verfahren bis zu zehn Jahre andauern. In dieser Zeit dürfen die Flüchtlinge legal in Europa leben. Das Problem dabei ist nur, dass den Flüchtlingen keine Hilfe angeboten wird, so haben sie keinen Anspruch auf einen Artzbesuch oder Hilfsgelder. Die Flüchtlinge leben dann oft in alten Fabrikgebäuden oder auf der Strasse.

In Griechenland wollen allerdings die wenigsten bleiben! Die meisten Flüchtlinge machen sich in Richtung mittel Europa auf. Dies ist auch der Grund weshalb es die Griechen nicht besonders störrt.

Ist Europa in der gleichen Situation wie die USA?

Die Grenze zu Mexiko

Die Grenze zu Mexiko

In den USA ist es bereits bekannt, dass sehr viele Flüchtlinge über die Grenzen im Süden in die USA möchten. Jährlich sind dies ca. 500.000 Menschen. Insgesamt leben, nach Schätzungen, ungefähr 3-6 Millionen Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung.

Nach europa versuchen es jährlich ca. 100.000 Menschen.

Der grosse Unterschied ist nur, dass bei der Grenzüberschreitung nach Griechenland zB. ein Asylantrag gestellt werden kann und die Flüchtlinge dann legal in Europa leben können.

In den USA sieht das anders aus, wer dort in den USA bei der illegalen Einreise ertappt wird, kommt mit dem nächsten Transport wieder zurück über die Grenze.

Mittlerweile entsteht ein immer größerer Ausländerhass in den USA gegenüber den Latinos. Der Hauptgrund dafür ist, dass diese Flüchtlinge für nur wenige Dollar arbeiten und somit das Preisniveau drücken.

Ähnliche Probleme gibt es allerdings auch mittlerweile in den südlichen europäischen Ländern. In Spanien werden, aufgrund der Wirtschaftskriese, immer mehr ausländische Arbeiter gekündigt und spanische Arbeiter angestellt. Diese arbeiten dann natürlich dann unter ihren eigentlichen Löhnen im Land.

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