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Arbeitssuchende in Spanien lernen deutsch

Die Aussichten sind schlecht und die Bedienungen ebenso

Proteste in Spanien

Proteste in Spanien

In Spanien sind mehr als 40% der Jugendlichen ohne Arbeit. Dies ist der höchste Wert in ganz Europa. Auch wenn die Jugendlichen gut ausgebildet sind gibt es einfach keine Arbeit für diese. Die Firmen können sie nicht nehmen.

Derjenige der eine Arbeit gefunden hat muss teilweise für gerade einmal 600€ im Monat sich mit der Arbeitsstelle abfinden oder hat gar einen illegalen Arbeitsvertrag.

Die Bedingungen sind damit mehr als schlecht. Immer mehr Jugendliche, aber auch ältere Menschen, gehen auf die Straßen um gegen die Regierung zu protestieren. Die Bilder ähneln denen von Griechenland.

Die einzige Lösung die viele Jugendliche sehen, ist das Ausland. Deshalb steigen die Zahlen derer, die Deutsch lernen möchten rapide. So stark mittlerweile, dass sogar die Lehrkräfte fehlen.

Denn in Deutschland werden über 4.000  qualifizierte Arbeitsstellen geschaffen. Dies möchten die jungen Spanier nutzen.

Somit sind sie, wie auch Ihre Eltern damals, gezwungen den Schritt nach Deutschland zu machen.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es immer weniger Fachkräfte in Spanien geben wird und dies sich weiter schlecht auf die zukünftige Wirtschaft auswirken wird.

Ein Ende der Misere ist somit noch lange nicht in Sicht.

Massenproteste in Spanien

Die Menschen gehen landesweit auf die Straßen

Demonstrationen in Spanien Quelle: lasprovincias.es

Demonstrationen in Spanien Quelle: lasprovincias.es

In Spanien herrschen derzeit ähnliche Zustände wie vor einigen Monaten in Griechenland. Tausende von Menschen gehen auf die Straßen und protestieren gegen das System.

Die Menschen protestieren gegen die hohe Arbeitslosigkeit und die schlechte Wirtschaftsführung der Politiker.

Landesweit treffen sich die Menschen trotz Demonstrationsverbot. Dieses wurde erhoben, da an diesem Wochenende Kommunalwahlen stattfinden werden.

In Spanien sind derzeit 21% der Bevölkerung arbeitslos. Das ist der höchste Satz in Europa. Unter den bis zu 25 jährigen sind knapp 45% arbeitslos. Die Spirale dreht sich immer weiter in das Verderben.

Die Wirtschaft wird es von alleine nicht mehr hoch schaffen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit wann Spanien abgewertet und Hilfsgelder benötigen wird.

Dies könnte bei den anderen Ländern weiter Druck ausüben und evtl. noch zurzeit stabile Länder mit nach unten ziehen. Einige der Wackelkandidaten wären Italien und Frankreich.

Das System Europa steht vor einer harten Probe.

Streiks in Frankreich

Griechenland, Spanien und jetzt Frankreich

Streik in Frankreich gegen Rentenaltererhöhung - Quelle: Die Presse.com

Streik in Frankreich gegen Rentenaltererhöhung - Quelle: Die Presse.com

Nachdem in Spanien vor kurzem erst gegen die Erhöhung des Rentenalters gestreikt wurde, hat in Frankreich ein grossteil der Bevölkerung am Streik teilgenommen.

Die Menschen in Frankreich gehen in fast allen größeren Städten auf die Strasse und protestieren gegen die Erhöhung des Rentenalters.

Der Streik hat massive Auswirkungen auf den Verkehr im Land und auch zwischen Deutschland. So fahren nurnoch ein drittel der Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Frankreich und Deutschland. Ausserdem sind bereits viele Lufthansa Flüge ausgefallen.

In Europa setzten sich immer mehr Menschen zur Wehr gegen eine Erhöhung des Rentenalters. Aufgrund der grossen Beteiligungen an Streiks, könnte ein europaweiter Streik denkbar sein.

Italien könnte allerdings das nächste Land sein indem gestreikt werden könnte. Denn Italien hat mit einem der grössten Schuldenberge zu kämpfen in der EU.

Rentenalter in der EU

Rentenalter in der EU

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