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Artikel-Schlagworte: „Phoenix“

Taser – Die neue Modewaffe

Angeblich ungefährlich – hinterlässt keine Spuren

Taser - Die neue Modewaffe Quelle: Taser.com

Taser - Die neue Modewaffe Quelle: Taser.com

In den USA gehört der Taser, ein Elektroschocker der Pfeile in das Opfer schießt, zur Grundausrüstung. Die Verwendung der Taser nimmt in den USA extrem zu. Die neue Waffe hinterlässt beim Opfer keine Spuren und ist dennoch extrem wirksam.

Sobald sich eine Person der Staatsmacht wiedersetzt, dürfen die Sheriffs, den Taser benutzen. Beim Abschuss der Waffe, werden zwei kleine Pfeile abgeschossen die mit einem dünnen Kabel an der Waffe verbunden sind. Diese Pfeile übertragen 50.000 Volt und lähmen die Muskel der Person. Die Spannung hält bei jedem Schuss fünf Sekunden an.

Der Taser ist zwar, per Gesetz in Deutschland für die Polizei erlaubt, jedoch werden die Polizisten in Deutschland damit nicht ausgestattet. Privatpersonen ist es nicht mehr gestattet ein Taser zu besitzen. Wer einen dennoch bei sich trägt wird genauso belangt wie bei einer anderen verbotenen Waffe.

Im Ausland sieht die Gesetzeslage etwas anders auf. In der Schweiz sind sehr viele Polizisten mit Tasern ausgestattet. Genauso wie in Österreich und England. In diesen Ländern darf der Taser allerdings nur dann verwendet werden, wenn die herkömmlichen Waffen, Schlagstock, Pfefferspray etc., nicht Wirkung zeigen.

In den USA ist es allerdings anders. Denn Polizisten dürfen den Taser sehr freizugig verwenden. Sobald eine Person Schwierigkeiten macht darf getasert werden. Und das meistens nicht nur einmal. Denn wenn die Pfeile einmal stecken, kann beliebig oft der Strom durch die Person geführt werden. Dadurch kommt es häufig vor, dass Personen mehrmals getasert werden. Berichten zufolge sogar mehr als 19mal.

In einigen Videos im Internet ist zudem zu bemerken, dass viele Opfer aufgrund der Muskellähmung, nicht ihre Arme auf den Rücken legen können. In diesem Stressmoment, sind die Personen sehr durcheinander und haben erhebliche Angst erneut getasert zu werden. Die Polizisten gehen sehr oft nicht darauf ein und tasern die Person erneut, da sie sich den Anweisungen weidersetzt. Ein Teufelskreis!

Aus diesen Gründen ist der Taser sehr umstritten. Es sind bereits alleine in den USA und Kanada, 167 Menschen an den Folgen von Taser, gestorben.

Taser Company building Phoenix Arizona Quelle: wired.com

Taser Company building Phoenix Arizona Quelle: wired.com

Der Hersteller der Taserwaffe bestreitet die Vorwürfe und wirbt mit einer sicheren Waffe. Beschützen Sie Ihre Familie und seien Sie Gefahrensituationen nicht hilflos ausgesetzt. So lautet das Motto der Firma Taser aus Phoenix Arizona.

Die Firma die den Taser Herstellt ist sehr futuristisch und erinnert an ein Geheimlabor. In der Firma werden Türen vollautomatisch per  Irisscanner geöffnet. Der Hersteller beteuert immer wieder die Sicherheit und den positiven Nutzen des Tasers.

Viele Fakten sprechen allerdings gegen den Taser. Sehr oft wird dieser verwendet obwohl es nicht nötig sein müsste. Außerdem wurden und werden Test an Tieren durchgeführt. Wann ein Schwein zum Beispiel unter Drogeneinwirkung unter einem Taserbeschuss stirbt.  Die Gefahr, dass sich eine Person schwer verletzt ist beim Taser enorm hoch. Denn die Personen die getasert werden fallen unkontrolliert zu Boden.

X12 TASER Shotgun, TASER Shockwave Electronic Control Device (ECD) und Taser X26 - Quelle: taser.com

X12 TASER Shotgun, TASER Shockwave Electronic Control Device (ECD) und Taser X26 - Quelle: taser.com

Mittlerweile gibt es bereits vom Hersteller eine Taser Shotgun (X-12 TASER Shotgun) und einen Shockwave Taser (TASER Shockwave Electronic Control Device (ECD)), dieser kann mehrere Pfeile auf einmal abfeuern. Das Gerät und der Gedanke an den Gebrauch sind beängstigend.

Diese „TASER Shockwave Electronic Control Device (ECD)“ soll auch vorne an Polizeiwagen angebracht werden. Die Gefahr ist jedoch dabei gegeben, dass Personen auch ins Gesicht bzw. ins Auge getroffen werden können. Doch dieses „Risko“, muss man wahrscheinlich für erhöhte „Sicherheit“, eingehen.

In den USA gibt es mittlerweile Verkaufsmeetings wie bei einer Tupperwareparty. Dort laden Privatpersonen Freunde und Nachbarn ein. Bei diesen Parties werden die Taser vorgestellt und jeder darf diesen ausprobieren. Taser gibt es mittlerweile auch in Pink. Die meist weiblichen Kunden schätzen diese neue Waffe. Denn damit töten sie bei Notwehr nicht und es ist weniger beängstigend damit auf jemanden zu schießen. Die Argumente der Verkäuferin sind dementsprechend kurios. Die Verkäuferin füllt sich einfach sicherer und mächtiger wenn sie diesen immer bei sich trägt. Beim einkaufen oder joggen, der Taser ist immer an ihrer Seite.

Die leicht abgeschwächte Privatversion des Tasers ist bereits für knapp 400$ erhältlich. Einer von vielen Shops im Internet bietet diesen an. Mehr dazu und zum Shop hier..


Sind Sie für oder gegen Taser für deutsche Polizisten?

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Das erste untere Video zeigt, wie ein junger Mann wegen 10kmh zu schnell, angehalten wird. Da er sich verbal etwas wiedersetzt, entscheidet der Officer, dem jungen Mann zu tasern. Insgesamt wird er zweimal getasert und wird anschliessend sogar noch festgenommen. Der Betroffene hat Einspruch erhoben und hat vor Gericht recht bekommen und bekam Schmerzensgeld. Dies ist kein Einzelfall, jedoch, dass ein Opfer vor Gericht einmal Recht bekommen hat!





SunCity Arizona – Das Rentnerparadies

Eine Stadt mit 40.000 Einwohnern die im Schnitt 74 Jahre alt sind

SunCity Satellitenbild Quelle: Google Maps

SunCity Satellitenbild Quelle: Google Maps

In den USA gibt es vieles kurioses. Doch die Stadt SunCity ist besonders verrückt. Denn in dieser Stadt leben nur Senioren bzw. Rentner. Der Altersdurchschnitt liegt deshalb bei stolzen 74 Jahren.

Arizona Staatsgrenze

Arizona Staatsgrenze

Diese Stadt besitzt die meisten Ärzte auf 1.000 Menschen. Es gibt jede Menge Freizeitaktivitäten die die Rentner unternehmen können. Sie zahlen jährlich einen fixen Beitrag (432$ im Jahr) und dürfen dafür sich auf acht Golfplätzen, drei Country Clubs, zwei Bowling Centern und jede Menge Parks frei bewegen.

Die komplette Stadt ist für Rentner zugeschnitten. Stoppschilder sind extra Groß und mit zusätzlichen Reflektoren aufgestellt und die Bürgersteige sind Rollstuhlgerecht abgeflacht.

Sollte einmal jemand junges zu Besuch kommen, darf dieser sich nur maximal drei Monate in SunCity aufhalten. So sieht es die Gemeinde vor. Die Kriminalität ist besonders niedrig. Das liegt auch daran, dass viele Rentner sich aktiv und ehrenamtlich für die Stadt einsetzten. So sind pensionierte Cops jetzt wieder im Einsatz.

Die Stadt lockt mit besonders günstigen Retail Steuern (vergleichbar mit der MwSt. in Deutschland). Diese liegt in SunCity bei gerade einmal 7,3%. Zum Vergleich, in der Hauptstadt des Staates Arizona, Phoenix liegt der Steuersatz bei 9,3%, Miami 7%, New York City 8.875%, Los Angeles 9,75% oder Montgomery 10%. Billiger kommt man dabei nur in Honolulu 4,5% oder in Anchorage und Portland wo es überhaupt keine Retail Sales Taxes gibt.

Außerdem sind die Immobilien ebenfalls recht günstig für amerikansiche Verhältnisse. Ein Haus in SunCity kostet zwischen 85.000$-125.000$. Ein zweites Florida nur eben mitten in der Wüste. Ob das allerdings für den Kreislauf der Leute so gut ist (im Sommer bis 50°)?


Würden Sie als Rentner in eine solche Stadt ziehen?

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San Diego – Home of the Bums

Obdachlose soweit das Auge reicht

Geschafft! Vom Atlantik zum Pazifik - Quer durch die USA

Geschafft! Vom Atlantik zum Pazifik - Quer durch die USA

San Diego war auf den ersten Blick recht nett. Doch nach einer gewissen Zeit, bemerkt man, wie viele Obdachlose hier in der Stadt sind. Diese sind zwar alle ruhig und betteln nicht, aber es sind unglaublich viele. Geschätzt war es beinahe jeder zehnte Passant. So wie es der Zufall will, bin ich auch noch direkt an einer Obdachlosen Unterkunft vorbeigefahren.

San Diego ist auch nicht ganz so sauber wie es zum Beispiel Phoenix war.Die Strassen sind teilweise schlecht gewesen.

Da wir relativ früh schon in San Diego waren sind wir jetzt gegen 20h in Los Angeles eingetroffen. Ich habe in einem Starbucks Cafe, irgendwo zwischen San Diego und Los Angeles. Von dort aus habe ich unser jetztiges Hotel ausgesucht und gleich gebucht.

Pazifikküste in San Diego

Pazifikküste in San Diego

Das Hotel ist ein sehr gutes drei Sterne Hotel, sauber, sehr freundliches Personal, grosse Zimmer, kleine Wäscherei auf jedem Stockwerk, Fitnessraum, Pool und einen Bar mit Billiard in der Lobby. Das Hotel liegt zwar direkt an der Interstate 8 jedoch ist es nicht so laut, da die Fenster gut isoliert sind. Ich sehe es positiv, denn so bin ich schneller auf der Umgehungsautobahn. Der Mann hinter der Rezeption ist sehr höflich und sehr hilfbereit und das obwohl die ganze Zeit das Telefon klingelt und eine Reisegruppe nach der anderen eintrifft. Was hier sehr lustig ist, die Angestellten sind Asiaten und alle Kunden die heute eingetroffen sind und bereits hier sind, kommen entweder grösstenteils aus Japan oder anderen asiatischen Ländern. Die Schilder hier im Hotel sind immer zwei sprachig, Englisch und Japanisch. Der Asiate hinter der Rezeption musste allerdings mit den zwei Latino Angestellten auf spanisch sprechen.

Bereits beim Wal Mart haben wir gemerkt, dass der US Amerikaner-Anteil hier sehr gering ist.

Los Angeles

Los Angeles

Das andere Hotel, welches zur Auswahl stand, lag in Inglewood. Man musste durch Inglewood fahren um dort hin zu kommen. Wer sich ein bisschen auskennt, Inglewood ist kein sehr gutes Viertel. Ausserdem liegt es direkt neben Compton, welches wohl  das schlimmste von ganz LA ist.

Heute Abend wird erst einmal ausgeruht. Denn wir haben einen ziemlichen Sonnenbrand im Gesicht und an den Armen bekommen. Phoenix, mit seinen 109° (42,7° Grad), war wohl doch zu heiss. Ich habe mir eben einige Prospekte geholt über LA. Mit diesen Prospekten, werden ich einmal anschauen, was alles LA so an Sehenswertes und Touren bietet.

Da ich jetzt hier bedingt Internet habe (ist zurzeit ausgelastet, zuviele Online), wird es möglich sein über Skype zu komminizieren.



Heiss, heisser Arizona

Bei 42° nen Stadtbummel durch Phoenix

Phoenix Interstate Schild

Phoenix Interstate Schild

Gestern Abend waren wir noch in El Paso. Mit einer unglaublich schönen Aussicht über die Stadt und Ciuadad Juarez beendeten wir den gestrigen Abend.

Phoenix downtown

Phoenix downtown

El Paso bietet nicht wirklich viel und ist auch recht klein. Juarez scheint dagegen riesig zu sein. Wir sind leider nicht rüber gefahren. Dies hatte mehrere Gründe (Versicherung vom Auto, Nachts durch die kriminellste Stadt der Welt, wieder Einreise in die USA evtl. problematisch..).

Nach einer langen Fahrt von El Paso nach Phoenix Arizona ( ca. 7-8 Stunden), hatten wir einen sehr schönen Tag in dieser tollen Stadt. Wir traffen gegen 11 Uhr morgens in Phoenix ein und es war schon ziemlich heiss.

Die Strasse waren wie ausgestorben. Dies lag nicht nur an der Hitze sondern auch daran, dass es Sonntag war. Die Mall hatte jedoch trotzdem bedingt geöffnet und wir spazierten dort etwas herum und kauften ein Souvenir.

Anschliessend suchten wir einen Public Pool (Schwimmbad). Dies erwies sich als ziemlich schwer da wir mehrmals im Kreis fuhren. Angekommen lies ich ein Schild, dass diese Saison 2010 kein Schwimmbad in ganz Phoenix geöffnet hat. Naja, war wohl leider nichts.

Dann wollte ich ja noch unbedingt zu, Hearttack Grill. Beim zweimaligen nachfragen in Geschäften, erwies sich das als schlecht. Denn niemand hatte davon jemals etwas gehört.

Ich fand auf dem Starbucks Parkplatz eine Möglichkeit kurz online zu gehen und schaute nach in welcher Strasse das etwas besondere Fastfood Restaurant lag. Nach 24 minütiger Fahrt erreichte ich es dann endlich. Doch was war? Es hatte ab 3:30pm geschlossen. Und es war gerade 4:30pm. So ne sch….

Naja jetzt geht’s eben direkt weiter nach San Diego Kalifornien.

Bis denn



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