Artikel-Schlagworte: „Leid“

Syriens Bürgerkrieg

Das sinnlose Morden geht weiter

Auch wenn man weniger in den Medien über den Bürgerkrieg in Syrien erfährt ist er dennoch noch nicht vorbei. Das Leid der Bevölkerung ist immer noch gross. Verletzte, Tote, Hungersnöte und die ständige Angst sind immer noch all gegenwärtig. Syrische Flüchtlinge haben es unterdessen nicht einfacher. Frauen und Kinder werden teils an der türkischen Grenze abgewiesen und teilweise geschlagen oder sogar vergewaltigt.

Das unten gezeigte Video enthält unter anderem Videomaterial aus dem YouTube Channel ANNA. Der russische Channel zeigt beinahe täglich Videos des Syrienkrieges aus russicher Sicht. Bei Bombenangriffen werden immer noch etliche zivile Opfer getroffen. Die Bilder im Video zeigen ein verschüttetes Haus aus welchem ein Säugling geborgen wird bei dem die Hautschicht am Kopf gespalten ist. Diese Ereignisse müssen aufhören! Sobald eine fremde Regierung im Krieg mitmischt und zivile Gebäude bombadiert ist es die Pflicht dieses Landes Flüchtlinge aufzunehmen um eben genau das und zwar zivile Opfer zu vermeiden. Es kann und darf nicht sein das im Jahr 2016 die Welt immer noch nur noch zusieht und man in einem zerrüttenden Land einfach machen kann was man will. Der IS spielt zurzeit keine Rolle mehr im Krieg. Es sind nurnoch Interessen zwischen einigen Gruppen welche so viele zivile Opfer verursachen.

Jemand der Hilfe sucht sollte Hilfe erhalten!

Caritas Flüchtlingshilfe…

Das grosse Leid der Syrer

Erneut werden in einer Nacht 60 Menschen durch Bombenangriffe getötet

Majed 13 aus Aleppo Syrien

Majed 13 aus Aleppo Syrien – Quelle: bild.de

Wer die Schlagzeilen liest übergeht vielleicht schnell die Nachricht. Es sind einfach zu häufig und zu viele schlechte Nachrichten welche beinahe täglich aus der umkämpften Region in Syrien kommen. Doch eines darf man dabei nicht ausser Acht lassen, es sind Menschen leben, Familien, Freunde und Bekannte welche dort täglich Ihre Liebsten verlieren. Nur die Fotos vermitteln uns einen Teil davon wie es den Menschen ergeht. Doch welches unendliche Leid diese Menschen wirklich erleiden bleibt den meisten zum Glück erspart.

Die aktuelle Geschichte des 13 jährigen Majed aus Aleppo erzählt von einer Geschichte die schrecklicher nicht sein kann. Vor einigen Wochen verlor er bereits einige Verwandte und Freunde. Jetzt von letztem Donnerstag auf Freitag wurden beim aktuellen Bombenangriff auf Aleppo erneut 6 Familienmitglieder von ihm getötet unter anderem seine Mutter. Er erkannte den entstellten Leichnam nur anhand der Halskette. Die Familie wurde in einer gemeinsamen Wohnung von einer Angriff überrascht. Das Bild oben zeigt ihn bei der Trauer um seine Angehörigen. Was dieser Junge fühlt und wie er in der Zukunft damit umgehen wird weiss niemand. Denn dieses Leid ist wohl unvorstellbar.

Wer auch immer Aleppo und andere Städte in Syrien oder dem Irak zurzeit bombardiert, seien es die Russen oder das Assad Regime, wenn diese Regime nicht damit aufhören werden immer wieder dutzende Zivilisten ihr Leben lassen müssen. Die Anzahl an getöteten Kämpfer in Relation zu den Zivilisten ist deutlich geringer. Doch es wird dennoch nicht damit aufgehört denn für diese Interessensgruppen zählt ein Menschenleben eines Zivilisten nicht.

Man sollte heutzutage doch davon ausgehen, dass Ereignisse wie es sie im zweiten Weltkrieg oder Vietnamkrieg gab nicht mehr wieder passieren sollten. Die Realität zeigt uns jedoch, die Welt ist nicht einen Schritt weitergekommen.

Jemand der Hilfe sucht sollte Hilfe erhalten!

Caritas Flüchtlingshilfe…

Das grosse Leid der Syrer

Das grosse Leid der Syrer

Bombenangriffe auf Aleppo

Bombenangriffe auf Aleppo

 

So sah das Leben vor dem Bürgerkrieg aus. Syrien war bei vielen Touristen beliebt aufgrund der alten Städte wie Aleppo und Palmyra. Auch viele deutsche Touristen besuchten das Land. Wer diese Aufnahmen sieht und diese mit den obigen vergleicht kann sich vielleicht ein Bild machen, dass es überall auf der Welt genauso schnell umschwenken kann. Deshalb sollte man nicht wegschauen, sondern helfen, egal wie!

Das wahre Leid der Flüchtlinge

Die negative Stimmung nimmt immer mehr überhand

So könnte es jedem von uns einmal ergehen

So könnte es jedem von uns einmal ergehen

Flüchtlinge, das Unwort des Jahres 2015 und vermutlich auch das des Jahres 2016. Jeder redet mit jedem und überall darüber, meistens jedoch nicht positiv. Doch haben die wenigsten Leute aktuelle Flüchtlinge gesehen, mit Ihnen gesprochen oder gar Probleme mit ihnen gehabt. Dennoch, der Flüchtling ist der Buhmann der Nation und wird gerade politsch sehr für Wählerstimmen missbraucht.

Was allerdings sehr viele vergessen, geflüchtet wurde im Prinzip schon immer. Sei es die Ostdeutschen in den Westen, Ex-Jugoslawen nach Europa oder andere politsch, wirtschaftlich oder religiös verfolgte.

Wer heutzutage mit jemanden in Deutschland über Flüchtlinge spricht trifft häufig auch auf Menschen welche direkt oder indirekt ihre Lebenssitution durch eine Ausreise bzw. Flucht verbessert haben. Doch aktuell hört man dennoch nur schlechtes zu den Flüchtlingsströmen der aktuellen Stunde.

Welches Leid und welche Geschichte hinter jedem Menschen steckt, dass wissen die wenigsten geschweige denn interessiert überhaupt jemand.

Wer sich noch nie im Kugelhagel befand oder in einer solchen aussichtlosen Situation voller Angst und Furcht was die Zukunft birgt wird es vermutlich auch nur schwer nachvollziehen können. Denn nur die Taten einzelner weniger zu sehen ist kein Anlass es auf 1.5 Millionen zu schliessen. Das wäre der gleiche Sachverhalt wie wenn 10 Münchner sich in Mallorca daneben benehmen. Deshalb sind nicht alle Menschen aus München schlechte Menschen?!?

Es gilt zu relativieren und zu verstehen was jemanden dazu bringt alles komplett alles hintersich zu lassen, Eigentum, Hab und Gut, Freunde, Familie, die Heimat um in ein fremdes Land ohne Zukunft zu flüchten. Diese Flucht birgt sehr hohe Gefahren für alle beteiligten wie die Bilder zeigen.

syrisches Kind welches auf der Flucht gestorben ist

syrisches Kind welches auf der Flucht gestorben ist

Es kann doch nur nach vollziehbar sein das Menschen vor Krieg flüchten. Wer selbst Kinder hat oder Menschen die ihm nahestehen muss nur einen Moment sich in die Lage versetzten.

Was wäre wenn mein Sohn tot am Strand liegt, weil wir vor Angst alle sterben zu können, geflohen sind?

Und auch das Argument, „Ich sehe nie verweundete Kinder in europäischen Flüchtlingsheimen“ ist total masslos daneben. Welches verwundete Kind oder auch Erwachsene kann eine solche Strapaze über mehrere tausende Kilometer, teils zu Fuss, auf sich nehmen?

Die eigentichen verletzten sind in den umliegenden Flüchtlingscamps der Türkei, Libanon und Jordanien verteilt oder leider immer noch ohne genügend Hilfe in Syrien oder dem Irak.

Das Unverständniss der Bürger in Europa wird immer grösser. Sie versammeln sich gegen weitere Flüchtlinge und geben somit den rechten Parteien immer mehr Zulauf. Aus Unwissenheit werden falsche Nachrichten verbreitet. Nicht umsonst wird gerade auf Sozialen Medien wie Facebook sehr fleissig über die Flüchtlingsdebatte diskutiert. Doch gerade Menschen mit einem beschränkten Horizont lassen sich ersten schnell beeinflussen und hinterfragen auch nichts. Viele fühlen sich als Experten und meinen sie können Urteile abgegeben zu Themen von denen sie einseitig erfahren haben. Manipulation der Medien gibt es überall, beim einen mehr beim anderen weniger, wichtig ist nur, dass man sich selbst ein Bild macht indem man verschiedene Informationen einfliessen lässt. Doch das macht den meisten zuviel Arbeit oder ihr Intellekt reicht schlicht nicht dafür aus.

Im Gegenzug soll dennoch erwähnt werden, dass niemand Straftaten billigt jedoch immer alles auf Flüchtlinge zu schieben ist schlicht gesagt DUMM.

Es gibt in jeder Volksgruppe, Ethnie, Religion, Familie oder sonst einer Gemeinschaft, Personen welche sich daneben benehmen. Das kann und wird nie anders sein. Genauso wie es aber auch viele geben wird welche extrem positiv auffallen. Lasst euch nicht von Menschen etwas einreden ohne selbst verstanden zu haben was die Wahrheit ist.

Jemand der Hilfe sucht sollte Hilfe erhalten!

 Caritas Flüchtlingshilfe…

 

Update: 11.02.2016 / Ausmass des Syrienkrieges

Seit Beginn des Krieges in Syrien sind bereits eine halbe Millionen Menschen gestorben. Alleine 70’000 davon durch Mangel an medizinischer Versorgung.

11,5% der Bevölkerung ist seit März 2011 entweder getötet oder verletzt worden.

85% der Bevölkerung leben in Armut.

13.8 Millionen Einwohner haben ihren Job oder ihr Geschäft verloren (2010 lebten 20.9 Millionen Menschen in Syrien).

45% der Menschen sind aus dem Land geflüchtet. (Diese Zahl ist noch sehr wichtig, denn wie viele des falschen Glaubens sind, dass nur junge männliche Flüchtlinge in Europa ankommen, kann dies auf keinen Fall zutreffen.)

Mehr dazu Ausmass des Syrienkrieges

Quelle: n-tv.de


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