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Durch die Wüste nach Las Vegas
Quer durch Death Valley bis zur Casino Oase
Nachdem wir aus San Francisco rausgefahren sind, haben wir noch einen Abstecher nach Napa gemacht. Napa Valley ist eines der bekanntesten Weinanbaugebiete von den USA bzw. Kalifornien. Die Gegen ist wirklich sehr schön. Man kann dort verschiedene Winzer besichtigen. Es fällt dabei, nie ein Eintrittspreis, an. Die Weinproben sind relativ teuer. Die günstigste Weinprobe kostete 8$. Die günstigste Rotweinflasche 27$. Danach ging es schnell nach oben, 40$, 75$, 135$….
Wir sind weiter nach Norden (Castiloga) des Napa Valleys gefahren. Die Städte bzw. Dörfer sind sehr klein und gemütlich. Auf dem Weg zurück haben wir noch an einem Stausee „Lake Hennessey“ halt gemacht. Dieser ist etwas abgelegen und wirklich sehr schön.
Die restliche Fahrt nach Las Vegas dauerte sehr lange. Es sind schliesslich um die 1.000km zu fahren.
Als wir am nächsten Tag im Death Valley angekommen sind, war es kühler als gedacht. Denn als erstes muss man über einige Berge die bis zu 4.000 Feet hoch sind. Im Tal angekommen machten wir eine kleine Wanderung durch die Wüste. Mitten in Death Valley gibt es einige Sanddünen. Aufpassen sollte man beim wandern, denn einerseits gibt es dort Schlagen und natürlich die Hitze die man nicht unterschätzen sollte. Es geht zwar ein etwas kühler Wind aber der Sand lässt darauf schliessen wie heiss es denn wirklich ist. Die Stellen an dennen der Sand leicht schwarz ist, hat eine unglaubliche Hitze. Wenn alleine einem etwas von diesem Sand auf die Schlappen kommt und man diesen an die Haut bekommt, brennt es wie heisse Kohlen. Eine Düne mit so einem Sand Barfuss hoch zu laufen ist unmöglich. Ausser man hat Hornhaut wie ein Kamel.
Es empfiehlt sich ausserdem nicht wirklich, mit Schlappen oder, wie es manche machen, Oberkörper frei, dort wandern zu gehen.
Wenn man die Highway 190 entlang durch das Death Valley fährt kommt es nicht selten vor, dass man ganz alleine auf der Strasse unterwegs ist. Genügend Sprit sollte man auch dabei haben, die Tankstellen kommen zwar alle ca. 50milen, jedoch ist der Sprit regular, mit 4,24$ die Gallone, doch extrem teuer. Für deutsche Verhältnisse immer noch günstig, doch kann man in manchen Gebieten in den USA bereits für 2,73$ tanken.
Heiss, heisser Arizona
Bei 42° nen Stadtbummel durch Phoenix
Gestern Abend waren wir noch in El Paso. Mit einer unglaublich schönen Aussicht über die Stadt und Ciuadad Juarez beendeten wir den gestrigen Abend.
El Paso bietet nicht wirklich viel und ist auch recht klein. Juarez scheint dagegen riesig zu sein. Wir sind leider nicht rüber gefahren. Dies hatte mehrere Gründe (Versicherung vom Auto, Nachts durch die kriminellste Stadt der Welt, wieder Einreise in die USA evtl. problematisch..).
Nach einer langen Fahrt von El Paso nach Phoenix Arizona ( ca. 7-8 Stunden), hatten wir einen sehr schönen Tag in dieser tollen Stadt. Wir traffen gegen 11 Uhr morgens in Phoenix ein und es war schon ziemlich heiss.
Die Strasse waren wie ausgestorben. Dies lag nicht nur an der Hitze sondern auch daran, dass es Sonntag war. Die Mall hatte jedoch trotzdem bedingt geöffnet und wir spazierten dort etwas herum und kauften ein Souvenir.
Anschliessend suchten wir einen Public Pool (Schwimmbad). Dies erwies sich als ziemlich schwer da wir mehrmals im Kreis fuhren. Angekommen lies ich ein Schild, dass diese Saison 2010 kein Schwimmbad in ganz Phoenix geöffnet hat. Naja, war wohl leider nichts.
Dann wollte ich ja noch unbedingt zu, Hearttack Grill. Beim zweimaligen nachfragen in Geschäften, erwies sich das als schlecht. Denn niemand hatte davon jemals etwas gehört.
Ich fand auf dem Starbucks Parkplatz eine Möglichkeit kurz online zu gehen und schaute nach in welcher Strasse das etwas besondere Fastfood Restaurant lag. Nach 24 minütiger Fahrt erreichte ich es dann endlich. Doch was war? Es hatte ab 3:30pm geschlossen. Und es war gerade 4:30pm. So ne sch….
Naja jetzt geht’s eben direkt weiter nach San Diego Kalifornien.
Bis denn





