Artikel-Schlagworte: „Flüchtlinge“

Syriens Bürgerkrieg

Das sinnlose Morden geht weiter

Auch wenn man weniger in den Medien über den Bürgerkrieg in Syrien erfährt ist er dennoch noch nicht vorbei. Das Leid der Bevölkerung ist immer noch gross. Verletzte, Tote, Hungersnöte und die ständige Angst sind immer noch all gegenwärtig. Syrische Flüchtlinge haben es unterdessen nicht einfacher. Frauen und Kinder werden teils an der türkischen Grenze abgewiesen und teilweise geschlagen oder sogar vergewaltigt.

Das unten gezeigte Video enthält unter anderem Videomaterial aus dem YouTube Channel ANNA. Der russische Channel zeigt beinahe täglich Videos des Syrienkrieges aus russicher Sicht. Bei Bombenangriffen werden immer noch etliche zivile Opfer getroffen. Die Bilder im Video zeigen ein verschüttetes Haus aus welchem ein Säugling geborgen wird bei dem die Hautschicht am Kopf gespalten ist. Diese Ereignisse müssen aufhören! Sobald eine fremde Regierung im Krieg mitmischt und zivile Gebäude bombadiert ist es die Pflicht dieses Landes Flüchtlinge aufzunehmen um eben genau das und zwar zivile Opfer zu vermeiden. Es kann und darf nicht sein das im Jahr 2016 die Welt immer noch nur noch zusieht und man in einem zerrüttenden Land einfach machen kann was man will. Der IS spielt zurzeit keine Rolle mehr im Krieg. Es sind nurnoch Interessen zwischen einigen Gruppen welche so viele zivile Opfer verursachen.

Jemand der Hilfe sucht sollte Hilfe erhalten!

Caritas Flüchtlingshilfe…

Das wahre Leid der Flüchtlinge

Die negative Stimmung nimmt immer mehr überhand

So könnte es jedem von uns einmal ergehen

So könnte es jedem von uns einmal ergehen

Flüchtlinge, das Unwort des Jahres 2015 und vermutlich auch das des Jahres 2016. Jeder redet mit jedem und überall darüber, meistens jedoch nicht positiv. Doch haben die wenigsten Leute aktuelle Flüchtlinge gesehen, mit Ihnen gesprochen oder gar Probleme mit ihnen gehabt. Dennoch, der Flüchtling ist der Buhmann der Nation und wird gerade politsch sehr für Wählerstimmen missbraucht.

Was allerdings sehr viele vergessen, geflüchtet wurde im Prinzip schon immer. Sei es die Ostdeutschen in den Westen, Ex-Jugoslawen nach Europa oder andere politsch, wirtschaftlich oder religiös verfolgte.

Wer heutzutage mit jemanden in Deutschland über Flüchtlinge spricht trifft häufig auch auf Menschen welche direkt oder indirekt ihre Lebenssitution durch eine Ausreise bzw. Flucht verbessert haben. Doch aktuell hört man dennoch nur schlechtes zu den Flüchtlingsströmen der aktuellen Stunde.

Welches Leid und welche Geschichte hinter jedem Menschen steckt, dass wissen die wenigsten geschweige denn interessiert überhaupt jemand.

Wer sich noch nie im Kugelhagel befand oder in einer solchen aussichtlosen Situation voller Angst und Furcht was die Zukunft birgt wird es vermutlich auch nur schwer nachvollziehen können. Denn nur die Taten einzelner weniger zu sehen ist kein Anlass es auf 1.5 Millionen zu schliessen. Das wäre der gleiche Sachverhalt wie wenn 10 Münchner sich in Mallorca daneben benehmen. Deshalb sind nicht alle Menschen aus München schlechte Menschen?!?

Es gilt zu relativieren und zu verstehen was jemanden dazu bringt alles komplett alles hintersich zu lassen, Eigentum, Hab und Gut, Freunde, Familie, die Heimat um in ein fremdes Land ohne Zukunft zu flüchten. Diese Flucht birgt sehr hohe Gefahren für alle beteiligten wie die Bilder zeigen.

syrisches Kind welches auf der Flucht gestorben ist

syrisches Kind welches auf der Flucht gestorben ist

Es kann doch nur nach vollziehbar sein das Menschen vor Krieg flüchten. Wer selbst Kinder hat oder Menschen die ihm nahestehen muss nur einen Moment sich in die Lage versetzten.

Was wäre wenn mein Sohn tot am Strand liegt, weil wir vor Angst alle sterben zu können, geflohen sind?

Und auch das Argument, „Ich sehe nie verweundete Kinder in europäischen Flüchtlingsheimen“ ist total masslos daneben. Welches verwundete Kind oder auch Erwachsene kann eine solche Strapaze über mehrere tausende Kilometer, teils zu Fuss, auf sich nehmen?

Die eigentichen verletzten sind in den umliegenden Flüchtlingscamps der Türkei, Libanon und Jordanien verteilt oder leider immer noch ohne genügend Hilfe in Syrien oder dem Irak.

Das Unverständniss der Bürger in Europa wird immer grösser. Sie versammeln sich gegen weitere Flüchtlinge und geben somit den rechten Parteien immer mehr Zulauf. Aus Unwissenheit werden falsche Nachrichten verbreitet. Nicht umsonst wird gerade auf Sozialen Medien wie Facebook sehr fleissig über die Flüchtlingsdebatte diskutiert. Doch gerade Menschen mit einem beschränkten Horizont lassen sich ersten schnell beeinflussen und hinterfragen auch nichts. Viele fühlen sich als Experten und meinen sie können Urteile abgegeben zu Themen von denen sie einseitig erfahren haben. Manipulation der Medien gibt es überall, beim einen mehr beim anderen weniger, wichtig ist nur, dass man sich selbst ein Bild macht indem man verschiedene Informationen einfliessen lässt. Doch das macht den meisten zuviel Arbeit oder ihr Intellekt reicht schlicht nicht dafür aus.

Im Gegenzug soll dennoch erwähnt werden, dass niemand Straftaten billigt jedoch immer alles auf Flüchtlinge zu schieben ist schlicht gesagt DUMM.

Es gibt in jeder Volksgruppe, Ethnie, Religion, Familie oder sonst einer Gemeinschaft, Personen welche sich daneben benehmen. Das kann und wird nie anders sein. Genauso wie es aber auch viele geben wird welche extrem positiv auffallen. Lasst euch nicht von Menschen etwas einreden ohne selbst verstanden zu haben was die Wahrheit ist.

Jemand der Hilfe sucht sollte Hilfe erhalten!

 Caritas Flüchtlingshilfe…

 

Update: 11.02.2016 / Ausmass des Syrienkrieges

Seit Beginn des Krieges in Syrien sind bereits eine halbe Millionen Menschen gestorben. Alleine 70’000 davon durch Mangel an medizinischer Versorgung.

11,5% der Bevölkerung ist seit März 2011 entweder getötet oder verletzt worden.

85% der Bevölkerung leben in Armut.

13.8 Millionen Einwohner haben ihren Job oder ihr Geschäft verloren (2010 lebten 20.9 Millionen Menschen in Syrien).

45% der Menschen sind aus dem Land geflüchtet. (Diese Zahl ist noch sehr wichtig, denn wie viele des falschen Glaubens sind, dass nur junge männliche Flüchtlinge in Europa ankommen, kann dies auf keinen Fall zutreffen.)

Mehr dazu Ausmass des Syrienkrieges

Quelle: n-tv.de


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Europa in der Krise

Dänemark macht die Grenzen dicht

Schengener Abkommen - Dänemark Europakrise Quelle: bwl-bote.de

Schengener Abkommen - Dänemark Europakrise Quelle: bwl-bote.de

Europa wackelt immer mehr. Mit dem Hilfspacket an Griechenland fing alles an. Mittlerweile floss bereits auch Geld an Island und Portugal. Spanien und Italien stehen ebenfalls nicht weit von Rettungspaketen entfernet. Dies wird dann allerdings eine größere Rettungsaktion.

Weiter wird bereits über einen Ausstieg des Euros in Griechenland überlegt. Dies ist ebenfalls eine nicht wirklich gute Nachricht. Genauso wenig, dass Griechenland erneut Geld von der EU benötigt.

Unterdessen machen eine Vielzahl von Flüchtlingswellen in Europa weiterhin Probleme. Denn es kommen aufgrund der Krisen in Nordafrika immer mehr Flüchtlinge nach Europa.

Dies ist einer der Gründe weshalb Dänemark jetzt die Grenzen dicht macht. Dänemark bleibt zwar weiterhin im Schengener Raum, jedoch wird vermehrt kontrolliert.

Der Euro wird unterdessen immer weiter unter Druck gestellt. Die Anleger flüchten sich in den letzten Monaten immer mehr in den Schweizer Franken. Dieser bildet zurzeit noch, im Vergleich zu den USA und Europa, die besten Aussichten.

Das Verfallsdatum Europas ist wohl damit bald erreicht!

Es muss in Europa schon etwas Besonderes passieren damit die Union wieder gestärkt auftreten kann. Doch etliche Länder machen zu viele Probleme.

Eine Schließung der Grenzen sowie eine Abschaffung des Euros würden die Probleme jedoch nicht wirklich verdrängen. Denn die Wackelkandidaten würden dann komplett eingehen.


Wäre es besser wenn man die Grenzen wieder zu macht?

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Grenzübergang von Griechenland / Frontex

Das Tor nach Europa wird für den Osten stärker kontrolliert

Sicht auf Afrika von Europa

Sicht auf Afrika von Europa

Mittlerweile suchen 90% aller Flüchtlinge den Weg nach Europa über Griechenland. Nirgendwo sonst versuchen es soviele Flüchtlinge über die grenze nach europa zu kommen.

Die griechischen Einsatzkräfte sind mit der Masse an illegalen Grenzübertritten überfordert. Seit einigen Monaten hilft jetzt die Frontex aus. Mehr als 200 Grenzpolizisten aus ganz europa, unterstützen die Griechen jetzt bei der Arbeit.

Die Frontex (Frontières extérieures / European Agency for the Management of Operational Cooperation at the External Borders of the Member States of the European Union) mit Sitz in Warschau, ist eine Organisation die die Grenzen Europas überwacht und Länderübergreifend sich gegenseitig unterstüzt.

Die Zahl der Flüchtlinge ist zwar deutlich zurück gegangen, jedoch kommen immer noch sehr viele Flüchtlinge über die Grenze.

Doch was passiert mit den Flüchtlingen die es über die Grenze schaffen? Diese haben die Möglichkeit einen Asylantrag zu stellen. Sobald dieser gestellt ist kann das Verfahren bis zu zehn Jahre andauern. In dieser Zeit dürfen die Flüchtlinge legal in Europa leben. Das Problem dabei ist nur, dass den Flüchtlingen keine Hilfe angeboten wird, so haben sie keinen Anspruch auf einen Artzbesuch oder Hilfsgelder. Die Flüchtlinge leben dann oft in alten Fabrikgebäuden oder auf der Strasse.

In Griechenland wollen allerdings die wenigsten bleiben! Die meisten Flüchtlinge machen sich in Richtung mittel Europa auf. Dies ist auch der Grund weshalb es die Griechen nicht besonders störrt.

Ist Europa in der gleichen Situation wie die USA?

Die Grenze zu Mexiko

Die Grenze zu Mexiko

In den USA ist es bereits bekannt, dass sehr viele Flüchtlinge über die Grenzen im Süden in die USA möchten. Jährlich sind dies ca. 500.000 Menschen. Insgesamt leben, nach Schätzungen, ungefähr 3-6 Millionen Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung.

Nach europa versuchen es jährlich ca. 100.000 Menschen.

Der grosse Unterschied ist nur, dass bei der Grenzüberschreitung nach Griechenland zB. ein Asylantrag gestellt werden kann und die Flüchtlinge dann legal in Europa leben können.

In den USA sieht das anders aus, wer dort in den USA bei der illegalen Einreise ertappt wird, kommt mit dem nächsten Transport wieder zurück über die Grenze.

Mittlerweile entsteht ein immer größerer Ausländerhass in den USA gegenüber den Latinos. Der Hauptgrund dafür ist, dass diese Flüchtlinge für nur wenige Dollar arbeiten und somit das Preisniveau drücken.

Ähnliche Probleme gibt es allerdings auch mittlerweile in den südlichen europäischen Ländern. In Spanien werden, aufgrund der Wirtschaftskriese, immer mehr ausländische Arbeiter gekündigt und spanische Arbeiter angestellt. Diese arbeiten dann natürlich dann unter ihren eigentlichen Löhnen im Land.

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