Archiv für die Kategorie „Afrika“

Terroranschlag in Marrakesch

Mehr als 18 Tote und über 20 verletzte

Jammaa el-Fna Platz in Marrakesch - Terroranschlag 28.04.2011 -Quelle: welt.de

Jammaa el-Fna Platz in Marrakesch - Terroranschlag 28.04.2011 -Quelle: welt.de

Am heutigen Tag erschütterte eine heftige Detonation die marokkanische Stadt Marrakesch.

Bei dem Anschlag in einem Cafe Bistro in der Stadtmitte starben mindestens 18 Menschen. Unter den Toten sollen auch Touristen gewesen sein. Der Anschlag kam für die Menschen sehr überraschend.

Der Platz (Jamaa el-Fna-Platz) der als Weltkulturerbe der UNESCO gewählt wurde, hat es schwer getroffen. Es wurden anscheinend bei einer Leiche Nägel gefunden. Dies weist darauf hin, dass die Attentäter mit dem größtmöglichen Schaden rechnen wollten.

Bis jetzt hat sich noch niemand zu dem Anschlag bekannt.



Vom Bürgerkrieg zum Weltkrieg?

Weltmächte kämpfen gegen Libyen

Krieg in Libyen - Vom Bürgerkrieg zum Weltkrieg?

Krieg in Libyen - Vom Bürgerkrieg zum Weltkrieg?

In Tunesien und Ägypten verlief der Aufstand zwar nicht ganz friedlich allerdings kooperierte der Führer des Landes mit dem Rest der Welt. In Libyen sieht die Situation leider anders aus. Gaddafi zeigt starke und Kampf weiter hart gegen sein eigenes Volk. Dies ist, für die Weltmächte, ein Angriff auf die Menschheit. Dies ist der Grund weshalb Frankreich die USA und Großbritannien mit Kampfflugzeugen auf Einheiten von Gaddafi losgehen. Gaddafi kämpft somit ebenfalls gegen den Rest der Welt und versucht mit seinen vielen Waffen gegen die Angriffe vorzugehen.

Gaddafi bezeichnet unterdessen die drei angreifenden Länder als die „neuen Nazis“ und spricht davon, dass diese Länder untergehen werden wie Hitler. Gaddafi wird nicht aufgeben. Doch die Weltmächte wollen nicht langer zu sehen wie der Diktator sein Volk unterdrückt. Ein weiterer Grund für den harten Eingriff wird wohl sein, dass Libyen sehr viel Öl besitzt. Aufgrund der Krise in Libyen ist der Ölpreis auch stark gestiegen. Wenn die angreifenden Länder den Sturz Gaddafis schaffen sollten werden sie wohl sehr viel Kontrolle über den zukünftigen Öl-Handel haben. Ähnlich wie im Irak.

Zu dieser Zeit kann man nur hoffen, dass es ein kleinerer Kampf wird und Gaddafi aufgibt. Ansonsten kann es zu einer großen Schlacht werden. Gaddafi hat sehr viele Waffen. Die meisten hat er alle von den Weltmächten gekauft. Außerdem ist er im besitz von Giftgas. Als vor einer bzw. zwei Wochen die Revolution des libyschen Volkes begann rechnete wohl niemand mit einem Einsatz von anderen Ländern. Doch jetzt wandelt sich der Bürgerkrieg zu einem Krieg der mehrere Länder involviert.

Gaddafi steht alleine da. Denn die Arabische-Liga hat sich ebenfalls gegen ihn ausgesprochen.

Saif Al-Islam Gaddafi, der Sohn von Gaddafi, bezeichnete Sarkozy als Clown und forderte sein Geld zurück, das sich Sarkozy von Libyen für seine Wahlkampagnen geliehen hat. USA und Großbritannien sprechen von Erfolg mit dem Einsatz. Russland verurteilt im Gegensatz die Einsätze.

Die Arabische-Liga ist empört über zivile Opfer.

Die Streitkraftig müssen vorsichtig mit den Angriffen umgehen um nicht andere gegen sich zu richtigen.


Halten Sie den militärischen Eingriff für richtig?

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Update: 21.03.2011

Ein Sohn Gaddafis ist während den Angriffen umgekommen.

Benzinpreise seid E10 und Libyenkrise stark angestiegen

Erst fällt Normalbenzin weg jetzt auch noch Super

Benzinpreise seit E10 und Libyenkrise Quelle: benzinpreis.de

Benzinpreise seit E10 und Libyenkrise Quelle: benzinpreis.de

Wo werden die Preise an den Tankstellen noch enden? Für Diesel musste man vergangene Woche noch teilweise mehr als 1,46€ bezahlen und für Super über 1,55€.

Die Libyenkrise ist eine Sache, jedoch steht der Öl-Preis bei weitem nicht dort, als er noch im Juli 2008 bei über 147$ stand. Aktuell steht der Öl-Preis bei knapp unter 100$. Der extreme Preisanstieg ist somit nicht alleine vom Öl-Preis abhängig sondern es wird eine starke Preispolitik betrieben.

Noch vor kurzem konnten die Autofahrer Normalbenzin tanken, die Zeiten sind vorbei. Soweit so gut, Normalbenzin hatte sowieso weniger Oktan. Die Preise von Super und Normal wurden gleichgesetzt. Mittlerweile wurde allerdings auch Super mit Super+ zusammengelegt. Die Preise sind identisch. Wie soll das denn noch weiter gehen. Wird bald Super+ mit Ultimate gleichgesetzt?

Was sich in den letzten Jahren an den Tankstellen abspielt hat nichts mehr mit einer normalen Preisbildung zu tun. Die Preise steigen unabhängig von dem zugrunde liegenden Öl-Preis an der Börse und reagieren nicht immer auf Geschehnisse.

Als die Öl-Plattform von BP letztes Jahr abbrannte und Millionen Liter Öl-täglich ins Meer liefen, ist der Öl-Preis, als auch der Preis an den Tankstellen, sogar noch gefallen.

Heutzutage muss man beim Volltanken bereits damit rechnen 100€ ausgeben zu müssen. Kurz nachdem der Euro eingeführt wurde stand der Preis noch bei 0,80€. In einem Jahrzehnt hat sich somit der Preis verdoppelt. Soll das bedeuten, dass die Preise im Jahre 2021 für den Liter Super bei über 3€ liegen wird?


Fühlen Sie sich, von der Benzinpreisbildung, verarscht?

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Das Morden in Libyen geht weiter

Der verrückte Diktator al-Gaddafi schießt weiter auf das Volk

Al-Gaddafi und Berlusconi mit Life Garde Quelle: 1.bp.blogspot.com

Al-Gaddafi und Berlusconi mit Life Garde Quelle: 1.bp.blogspot.com

In Libyen ändert sich die Situation leider immer noch nicht. Die Menschen müssen weiterhin in Angst und Schrecken leben. Es wird scharf auf das Volk geschossen. Die Menschen haben wenige Möglichkeiten gegen die Starken Mächte von Al-Gaddafi vorzugehen.

Mittlerweile hat sich der UN-Botschafter gegen Al-Gaddafi ausgesprochen. Er und sein Vize haben in einer rührenden Rede für das Volk gesprochen. Dabei grenzte der UN-Botschafter sich klar von Al-Gaddafi ab und verurteilte, dass Vorgehen gegen das eigenen Volk, stark. Gegen Ende der Rede kamen die arabischen Botschafter und umarmten ihn und den Vize. Dabei konnte der Vize Botschafter Libyens die Tränen nicht halten. Einen derart Emotionalen Moment gab es schon lange nicht mehr, während einer UN Sitzung.

In den Großstädten wird weiter heftig gegen das Volk vorgegangen. Immer wieder ist auf privaten Aufnahmen zu sehen, wie zivile Menschen zu Opfern werden.

Das Internet unterstützt die Menschen in den Krisenregionen dadurch, dass es anderen wirklich das mitteilt, was wirklich passiert. Ohne das Internet hätten die meisten aufstände nicht so gut organisiert werden. Das Internet ermöglicht dem Volk die Wahrheit über das Vorgehen der Politiker darzustellen.

Noch heute wird von den großen Industriemächten diskutiert, welche Sanktionen alles gegen al-Gaddafi verhängt werden sollen.

Unterdessen steigen die Benzinpreise weltweit immer höher. Vor noch einer Woche lag der Öl-Preis bei ca. 89$ pro Barrel. Aktuell liegt der Öl-Preis bei 98,19$, er hatte bereits die 100$ schon überschritten. Obwohl der Höchststand von 147,49$ aus dem Jahr 2008 nicht erreicht ist, stehen die Preise an den Zapfsäulen beinahe genauso hoch.

Al-Gaddafi droht jedem Demonstranten

Die Zeiten werden hart für das libysche Volk

Libyen im Bürgerkrieg

Libyen im Bürgerkrieg

Al-Gaddafi ist heute im Fernsehen aufgetreten um einerseits zu zeigen, dass er nicht in Venezuela im Exil lebt, sondern immer noch in Tripolis sich aufhält. Er drohte unterdessen weiter der Bevölkerung gegen ihn zu kämpfen.

Er werde alles in seiner Macht stehende unternehmen um gegen die Aufstände zu kämpfen. Wenn es nötig ist, werde er sogar als Märtyrer sterben wollen.

Al-Gaddafi hat Schwarzafrikaner angeheuert die durch die Städte patroullieren. Diese schiessen scharf auf die Bevölkerung. Al-Gaddafi hat sehr viele Anhänger von stark gewaltätigen Terroristenführer und Stammesführer bzw. Präsidenten.

Mit normalen Passagierflugzeugen werden Söldner aus schwarzafrikansichen Ländern eingeflogen. Diese sprechen nicht arabisch.

Obwohl das Internet und das Handynetz angeblich gesperrt wurde, findet man immer wieder Amateur Videoaufnahmen von Einheimischen aus Tripolis.

Die Grenzen zu Libyen werden stark bewacht. Anscheinend kommen nur Ausländer über die Grenzen. So erzählten Tunesier, die über die tunesische Grenze wollten, dass Sie Geld und das Handy abgeben mussten.

Die deutsche Lufthansa fliegt Sondermaschinen nach Tripolis um alle deutschen aus Libyen zu holen.

Die Situation muss bedeutend extremer eingeschätzt werden als die in Tunesien oder Ägypten.

Wie dieses Amateur Video unten zeigt, schießen auch Demonstranten scharf auf Ihre Gegner. Somit sind Verletzungen von unbeteiligten nicht ausgeschlossen.

Libyen befindet sich im Bürgerkrieg

Dramatische Szenen spielen sich in Libyen/Tripolis ab

Libyen im Bürgerkrieg - Quelle: Al-Jazeera

Libyen im Bürgerkrieg - Quelle: Al-Jazeera

Wie bereits von der Amigos Unidos Redaktion vermutet, steckte der Kampf nach Freiheit auch andere Nachbarländer an. Libyen war ebenfalls einer der Kandidaten, der unter einem harten Regime geführt wird. Mehr zu diesem Artikel hier…

In der Hauptstadt des Landes wirkt es chaotisch. Es ist kein Vergleich zu Kairo! Der Machthaber und aktuelle Präsident / Diktator al-Gaddafi will Härte zeigen und mit aller Macht gegen die Demonstranten vorgehen.

Die Demonstranten sehen es allerdings ähnlich. Diese haben sich scharf bewaffnet und gehen aggressiv vor. Es wird erzählt, dass Menschen von dem Militär al-Gaddafi erschossen wurden. So berichtet ein Reporter in Tripolis, dass eine Frau die auf dem Balkon stand, von Männern erschossen wurde.

Die Situation spitzt sich immer mehr zu und wird womöglich weit aus schrecklicher Enden als in Ägypten.

Al-Gaddafi zählt als extravagant und sehr dominant. Er wird allerdings mit Respekt von anderen Ländern behandelt, da er sich für einen Abbau der Atomwaffen entschieden hat und das Land Libyen, dass Land mit dem acht größten Öl-vorkommen der Welt ist.

Libyen ist beinahe fünf Mal größer als die Bundesrepublik Deutschland. Es leben allerdings gerade einmal 6,3 Millionen Menschen in dem Land, welches zwischen Tunesien, Algerien, Niger, Tschad, Sudan und Ägypten liegt.

Aufgrund dieser Krisen in den wichtigen Öl-Ländern kann es sein, dass der Öl-Preis weiterhin ansteigen wird. Aktuell steigt der Öl-Preis auf über 6,1% und steht damit bei 95,39$. Damit steigt der Öl-Preis kräftig an.

Öl-Preis Anstieg aufgrund der Krise in Nordafrika - Quelle: n-tv.de

Öl-Preis Anstieg aufgrund der Krise in Nordafrika - Quelle: n-tv.de

Handynetze und das Internet wurden in Libyen abgestellt. Al-Gaddafi nutzt die gleiche Methode wie Mubarak um der Welt nicht alles mitzuteilen. Aktuell kann noch gefilmt werden. Doch man kann davon ausgehen, dass demnächst auch Reporter ins Visier des Regimes kommen.

Eine Opposition konnte sich nicht wirklich während dem über 40 jährigem Regime bilden. Dies wird es schwer machen eine neue Regierung zu finden.

Weitere News folgen!

  • Libyen bombadiert Demonstranten! Al-Gaddafi zeigt alle härte!
  • Europaweit demonstrieren Libyer gegen Al-Gaddafi!
  • Drive-by shooting gegen Demonstranten
  • Ausländer verlassen das Land
  • Zwei Kampfjetpiloten landeten auf Malta und baten um Asyl da sie nicht den Auftrag erfüllten wollten, auf die Demonstranten, zu schiessen

Mubarak vor dem Rücktritt

Mubarak scheint endlich nachzugeben

Proteste und Ausseinandersetzungen in Ägypten

Proteste und Ausseinandersetzungen in Ägypten

In wenigen Minuten soll die Rede Mubaraks beginnen. Angeblich wird dann auch die Übergangsregierung bekannt gegeben.

Hunderttausende feiern bereits auf dem Tahrir Platz in Kairo. Das Militär wird friedlich bleiben.

Heute wird vermutlich Ägypten Geschichte schreiben!

Live kann man das Geschehen auf CNN und Al-Jazeera verfolgen!

Aktuelles über die Rede wird ständig aktuallisiert.

Mubaraks Rücktritt - Quelle: Al-Jazeera

Mubaraks Rücktritt - Quelle: Al-Jazeera

Update

  • 21:00 Uhr – Menge feiert Laut auf dem Tahrir Platz
  • 21:10 Uhr – Die Menschen sehen diesen Tag als das Finale
  • 21:10 Uhr – Sie möchten das Geld, das ihnen Mubarak genommen hat, zurück (Mubarak ist Milliardär!)
  • 21:19 Uhr – Mubarak verpätet sich bereits deutlich.
  • 21:20 Uhr – Die Feiernden auf dem Tahrir Platz haben die Möglichkeit die Rede über einen großen Monitor zu sehen
  • 21:25 Uhr – Auf dem Platz befinden sich keine Gegendemonstranten die Situation ist sehr ruhig
  • 21:35 Uhr – In der zweitgrößten Stadt in Ägypten (Aleksandria) sieht es ähnlich aus
  • 21:36 Uhr –  In Aleksandria stürmen viele Cafes um die kommende Rede live hören zu können
  • 21:46 Uhr – Die Rede beginnt
  • 21:47 Uhr – Mubarak fühlt mit den Opfern und Familien des Aufstanden mit
  • 21:48 Uhr – Die Menge auf dem Tahrir Platz zeigt ihrem Präsidenten den Daumen nach unten
  • 21:49 Uhr – Mubarak bestätigt bis jetzt nur, dass er nicht wiedergewählt werden möchte
  • 21:58 Uhr – Die Menge tobt
  • 21:59 Uhr – Er fühlt sich von einigen Landsleuten beleidigt
  • 22:01 Uhr – Mubarak übergibt die Macht an den Vize Präsident
  • 22:11 Uhr – Mubarak bleibt dennoch im Amt
  • 22:11 Uhr – Aufgebrachte Menge schmeisst Schuhe in Richtung der Leinwände
  • 22:14 Uhr – Mubaraks Rede ging nur wenige Minuten und die Situation bleibt unverändert
  • 22:15 Uhr – Ägyptisches Fernsehen zeigt keine Bilder des Zorns der Menschen in den Großstädten
  • 22:17 Uhr – Die Menschen in Ägypten sind sehr wüttend. Was heute noch passieren wird bleibt offen
  • Freitag 17:10 Uhr – Mubarak gibt auf. Er tritt zurück!
Mubarak legt Amt nieder - Quelle: Al-Jazeera

Mubarak legt Amt nicht nieder - Quelle: Al-Jazeera

Mubaraks letzte Rede an das Volk - Quelle: Al-Jazeera

Mubaraks letzte Rede an das Volk - Quelle: Al-Jazeera

Das Ende der Demonstrationen in Ägypten Live in Aleksandria - Quelle. Al-Jazeera

Das Ende der Demonstrationen in Ägypten Live in Aleksandria - Quelle. Al-Jazeera

Wird sich die Welle der Gewalt ausbreiten

Erst Tunesien jetzt Ägypten – Welches Land trifft es als nächstes

Nordafrika im Wandel - Marokko, Tunesien, Algerien, Libyen und Ägypten

Nordafrika im Wandel - Marokko, Tunesien, Algerien, Libyen und Ägypten


In Tunesien haben die ersten Unruhen in Nordafrika begonnen. Diese weiteten sich nach nur wenigen Tagen auf Ägypten aus. Jetzt bleibt die Frage ob sich dieses Phänomen der Massenbewegung auch auf die anderen nordafrikanischen Länder ausweiten kann.

In Afrika leben viele Menschen in einem Land, das seit Jahrzehnte vom gleichen Herrscher regiert wird. Dabei sind die meisten der Bevölkerung, nicht immer ganz mit den Entscheidungen des Präsidenten, einig.

In Libyen zum Beispiel, herrscht Al-Gaddafi, seit bereits mehr als 40 Jahren. Al-Gaddafi kam mit einem Militärputsch zu seiner Position. Eine Möglichkeit für das Volk zur Revolution besteht somit.

Weitere Brennpunkte sind Algerien mit seinem Präsidenten Abd Al-Aziz Bouteflika, dieser ist seit 1999 an der Macht. Weiter ist in Marokko, Mohammed VI, ebenfalls seit 1999 an der Macht. Mohammed VI ist direkter Nachfolger des Throns, nachdem sein Vater gestorben ist. Er gilt als konservativ und ein Verfechter der Modernesierung Marokkos.

Pressefreiheit extrem eingeschränkt in Ägypten

Ausländischen Journalisten werden Kameras weggenommen

Al Jazeera Live Aufnahmen aus Kairo

Al Jazeera Live Aufnahmen aus Kairo

Vor wenigen Stunden wurden internationalen Journalisten die Kameras weggenommen und verboten zu Filmen und Fotos zu machen. Derzeit gibt es somit keine Live Aufnahmen von Ägypten.

In den vergangenen Tagen war es bereits sehr gefährlich für ausländische Journalisten. Auf der Straße wurden sie verprügelt oder beschimpft. Viele Journalisten haben die Flucht ins Hotel gesucht und gehen ihrer Arbeit von dort aus nach.

Einer der berühmtesten CNN Nachrichten Journalisten, Anderson Cooper, wurde von mehreren Mubarak Anhängern angegriffen. Er wurde mehrmals auf den Kopf geschlagen. Er und sein Team konnten sich in Sicherheit bringen. Das Militär hatte ihm dabei nicht geholfen.

So wie die Lage zurzeit aussieht, haben die Mubarak Anhänger seit den letzten Tagen für Chaos und noch mehr Gewalt gesorgt. Es herrscht Anarchie.

Es wird vermutet, dass die Mubarak Anhänger von reichen Unternehmern bezahlt wurden. Diese Stammen meist von den Unternehmen der Reichen oder sind angeheurte. So sollen zum Beispiel die Kamel und Pferdereiter von den Pyramiden angeheuert worden sein, gegen die Demonstranten zu kämpfen.
Aufgrund der Vetternwirtschaft zu Zeiten Mubaraks, hatten die großen Unternehmer, leichte Hand und konnten sich einiges erkaufen.

Am morgigen Freitag werden noch einmal tausende von Demonstranten erwartet. An diesem Tag sollen noch einmal mehr Demonstranten zusammen kommen als beim Marsch der Millionen der letzten Tage. Bis Freitag haben die Demonstranten Mubarak Zeit gegeben um zu gehen.

Al Jazeera ist zurzeit einer der wenigen Nachrichtensender, der noch Live Aufnahmen aus Kairo zeigen kann.

Die Polizei hat sich zwar schon lange aus dem Kampf herausgehalten, ist aber dennoch sehr aggressiv. Das Video unten zeigt ein Fahrzeug der Feuerwehr, das in eine Menschenmenge, ungebremst, fährt.

Eskalation in Ägypten

Mubarak Anhänger gehen auf Demonstranten los

Eskalation in Ägypten - Quelle: France24

Eskalation in Ägypten - Quelle: France24

Zur aktuellen Stunde werden tausende Demonstranten, auf dem historischen Platz Tahrir, von Mubarak Anhängern angegriffen. Dabei werden Molotov Cocktails und Pflastersteine auf die Demonstranten geworfen. Die Mubarak Anhänger haben es sogar soweit geschafft, dass die Demonstranten sich leicht zurück gezogen haben.

Die Situation ist dahingehend gefährlich, da die beiden Streitparteien an Gewalt zunehmen können und das Militär mit scharfer Munition eingreifen darf. Aktuell ist es noch friedlich von Seiten des Militärs. Doch wenn die Straßenkämpfe der beiden Parteien weiter anhalten, wird es wohl zu Übergriffen kommen und es ist mit zahlreichen Verletzten und Toten zu rechnen.

  • Reporter dürfen aktuell nicht mehr ihrer Arbeit auf den Straßen nachgehen und sind angehalten im Hotel zu bleiben.
  • Noch ist nicht klar auf welcher Seite sich das Militär befindet.
  • Die amerikanische Botschaft in Kairo wird massiv von US-Marines bewacht
  • Demonstranten gehen auf Panzer los
  • Mubarak Anhänger schlagen mit Peitschen auf Demonstranten
  • Mehrere Mubarak Anhänger kamen mit Kamelen in die Stadt
  • Das Internet ist wieder freigeschalten in Ägypten

Update 03.02.2011 15:50 Uhr

  • In Kairo wird scharf geschossen!
  • Der Bürgerkrieg in Ägypten ist ausgebrochen
  • Es fällt Präsident Obama schwer die richtigen Worte zur Lage zu finden
Heavy Gunfire in Kairo während den Protesten - Quelle: Al Jazeera

Heavy Gunfire in Kairo während den Protesten - Quelle: Al Jazeera

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Eskalation in Ägypten Demonstrationen in Kairo - Quelle: France24

Eskalation in Ägypten Demonstrationen in Kairo - Quelle: France24

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