Archiv für die Kategorie „Politik“
Spanien hat gewählt
In Spanien sind die Ergebnisse der Regionalwahlen bekannt
Die aktuell führende PSOE hat sich nur in einem Bundesland noch durchsetzten können. Mehrheitlich wurde für die PP (Partido Popular) gestimmt.
Diese Partei ist eine strenge christlich konservative Partei. Man sagt ihr nach, dass diese eine der letzten Parteien ist, die noch aus dem Franco Regime stammt. Deshalb sehen einige diese Partei als leicht rechts geordnet an.
Aus diesem Grund konnte sich die PP auch nicht in Cataluña durchsetzten. Ebenso wenig im Baskenland. Denn diese Länder hatten es damals schon sehr schwer unter der Franco Diktatur.
Was dies allerdings für die einzelnen Bundesländer bzw. für die kommenden Entscheidungen zu sagen hat, bleibt noch offen. Sicher ist jedoch, dass die Spanier genug von Zapatero und der PSOE haben.
Solche Veränderungen sind allerdings sehr typisch. Denn sobald ein Land in eine tiefe Krise rutscht werden die Sozialen abgewählt und die Rechte sowohl die konservativen kommen an die Macht. Dies endet jedoch nicht immer zum Vorteil des Landes.
Wie es in den nächsten Monaten bzw. Jahren weitergeht bleibt also äußerst spannend.
Massenproteste in Spanien
Die Menschen gehen landesweit auf die Straßen
In Spanien herrschen derzeit ähnliche Zustände wie vor einigen Monaten in Griechenland. Tausende von Menschen gehen auf die Straßen und protestieren gegen das System.
Die Menschen protestieren gegen die hohe Arbeitslosigkeit und die schlechte Wirtschaftsführung der Politiker.
Landesweit treffen sich die Menschen trotz Demonstrationsverbot. Dieses wurde erhoben, da an diesem Wochenende Kommunalwahlen stattfinden werden.
In Spanien sind derzeit 21% der Bevölkerung arbeitslos. Das ist der höchste Satz in Europa. Unter den bis zu 25 jährigen sind knapp 45% arbeitslos. Die Spirale dreht sich immer weiter in das Verderben.
Die Wirtschaft wird es von alleine nicht mehr hoch schaffen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit wann Spanien abgewertet und Hilfsgelder benötigen wird.
Dies könnte bei den anderen Ländern weiter Druck ausüben und evtl. noch zurzeit stabile Länder mit nach unten ziehen. Einige der Wackelkandidaten wären Italien und Frankreich.
Das System Europa steht vor einer harten Probe.
Europa in der Krise
Dänemark macht die Grenzen dicht
Europa wackelt immer mehr. Mit dem Hilfspacket an Griechenland fing alles an. Mittlerweile floss bereits auch Geld an Island und Portugal. Spanien und Italien stehen ebenfalls nicht weit von Rettungspaketen entfernet. Dies wird dann allerdings eine größere Rettungsaktion.
Weiter wird bereits über einen Ausstieg des Euros in Griechenland überlegt. Dies ist ebenfalls eine nicht wirklich gute Nachricht. Genauso wenig, dass Griechenland erneut Geld von der EU benötigt.
Unterdessen machen eine Vielzahl von Flüchtlingswellen in Europa weiterhin Probleme. Denn es kommen aufgrund der Krisen in Nordafrika immer mehr Flüchtlinge nach Europa.
Dies ist einer der Gründe weshalb Dänemark jetzt die Grenzen dicht macht. Dänemark bleibt zwar weiterhin im Schengener Raum, jedoch wird vermehrt kontrolliert.
Der Euro wird unterdessen immer weiter unter Druck gestellt. Die Anleger flüchten sich in den letzten Monaten immer mehr in den Schweizer Franken. Dieser bildet zurzeit noch, im Vergleich zu den USA und Europa, die besten Aussichten.
Das Verfallsdatum Europas ist wohl damit bald erreicht!
Es muss in Europa schon etwas Besonderes passieren damit die Union wieder gestärkt auftreten kann. Doch etliche Länder machen zu viele Probleme.
Eine Schließung der Grenzen sowie eine Abschaffung des Euros würden die Probleme jedoch nicht wirklich verdrängen. Denn die Wackelkandidaten würden dann komplett eingehen.
1. Mai Krawalle 2011
Jedes Jahr am Tag der Arbeit gehen Demonstranten auf die Straßen
In den meisten großen Städten Deutschlands wie in der Schweiz und Österreich werden wieder etliche Krawalle erwartet. Am ersten Mai, am Tag der Arbeit, versammeln sich einige tausende um friedlich zu demonstrieren. Doch umso später der Abend umso mehr kommen die Krawallmacher hervor.
Der schwarze Mob auch genannt mischt sich unter die friedlichen Demonstranten. Diese Personen wollen nicht für etwas demonstrieren, sie wollen einfach nur zerstören. Dabei gehen sie mit äußerster Gewalt vor. Banken und Luxus Wagen werden dabei zu potenziellen Zielen.
Polizisten die nicht in einer Gruppe auftreten werden vom Mob mit aller Gewalt überrollt. So kommt es oft zu schweren Verletzungen seitens der Beamten.
Die Schäden die durch die alljährliche Zerstörungswut, der aggressiven Meute entsteht, werden von niemand getragen. Denn die Krawallmacher werden meistens nicht belangt oder können einfach nicht festgenommen werden.
Linke wie auch recht nutzen diesen Tag um auf sich aufmerksam zu machen. Auch dieses Jahr wird es wieder einiges an Sachschaden in den größeren Städten geben.
Auf verschiedenen Webseiten wird für einen 1 Mai Protest geworben:
Wer im unteren Video einmal die Kommentare der Betroffenen genauer zuhört wird schnell bemerken, dass eigentlich 90% der Krawallmacher bzw. Demonstranten eigentlich nicht einmal weiss für was der 1 Mai steht bzw. für was eigentlich demonstriert wird. Uns fällt dazu nur ein”Die Lemminge fallen die Schlucht hinunter!
”
Gefängnisrevolte in Venezuela
Gefangenen nehmen 22 Geiseln nach Aufstand
In einem Gefängnis im nördlichen Bundestaat Miranda haben in Venezuela Gefangene, 21 Mitarbeiter und den Direktor als Geisel genommen.
Immer wieder kommt es in Lateinamerika vor, dass Gefangene einen Aufstand planen und die Justizbeamten als Geisel nehmen und umbringen. Dies machen sie allerdings nicht ohne Grund. Denn die Zustände in den Gefängnissen in Südamerika sind äußerst gefährlich.
Tuberkulose-Epidemien und andere Seuchen breiten sich in den Gefängnissen aus. In Venezuela liegen die Kapazitäten von Häftlingen bei 15.000 Insassen. In den Gefängnissen sind allerdings 44.500 Häftlinge untergebracht. Mehr als 300 Häftlinge sterben jedes Jahr an den Folgen.
Die Seuchen sind das eine Thema und die Folter und schlechte Behandlung das andere. Denn die Mitarbeiter des Gefängnisses gehen äußerst brutal mit den Häftlingen um. Außerdem gibt es nur eine sehr schlechte Nahrungsversorgung.
Die Zustände sind äußerst menschenunwürdig. In Lateinamerika werden teilweise Menschen wegen Bagatellen ins Gefängnis gesperrt.
Weitere Informationen zum genauen Verlauf der Geiselnahme sind noch nicht bekannt.
Terroranschlag in Marrakesch
Mehr als 18 Tote und über 20 verletzte
Am heutigen Tag erschütterte eine heftige Detonation die marokkanische Stadt Marrakesch.
Bei dem Anschlag in einem Cafe Bistro in der Stadtmitte starben mindestens 18 Menschen. Unter den Toten sollen auch Touristen gewesen sein. Der Anschlag kam für die Menschen sehr überraschend.
Der Platz (Jamaa el-Fna-Platz) der als Weltkulturerbe der UNESCO gewählt wurde, hat es schwer getroffen. Es wurden anscheinend bei einer Leiche Nägel gefunden. Dies weist darauf hin, dass die Attentäter mit dem größtmöglichen Schaden rechnen wollten.
Bis jetzt hat sich noch niemand zu dem Anschlag bekannt.
Menschen sterben bei Feuer in Näherei
In China sterben 17 Menschen und weitere 20 werden verletzt
Bei einem Brand in einer Nähfabrik in China sind 17 Menschen ums Leben gekommen. Die Menschen die in der Fabrik gearbeitet hatten, hatten teilweise keinerlei Möglichkeiten die Fabrik zu verlassen.
Immer wieder versuchen Kontrolleure auf die gefährliche Situation aufmerksam zu machen. Menschenrechts Organisatoren reisen in Länder wie China oder Bangladesch um die Bedienungen der Näherinnen zu verbessern.
Doch leider interessiert das den Fabrikinhaber als auch die europäischen Unternehmen, welche die Textilen bei uns weiterverkauft, äußerst wenig.
In dieser Fabrik waren die Fenster alle vergittert und die Fluchtwege durch weitere Arbeitsplätze zugebaut. Die Menschen die dort unter schwersten Bedienungen arbeiten müssen haben beinahe keine Möglichkeit schnell das Gebäude zu verlassen. Denn in der Regel steht der Fluchtweg voll mit Waren oder andere Personen arbeiten an zusätzlichen Arbeitsplätzen.
Dies ist der Preis den die Näherinnen zahlen müssen bzw. jeden Tag eingehen. Die harte Arbeit an sich ist nicht Bestrafung genug. Wer sich gegen die Richtlinien wiedersetzt oder etwas sagt wird fristlos entlassen oder Bedroht bzw. gefoltert.
Dies ist einer der Hauptgründe weshalb in Europa Kleidungsstücke für unglaublich günstige Preise angeboten werden können.
Einer in der Kette bezahlt immer den Preis, wenn auch nicht immer finanziell!
In einem älteren Bericht haben wir bereits über die Bedingungen in Fabriken in Bangladesch berichtet. Dieser Artikel passt außerdem noch sehr gut zum dem Vorgänger Artikel über die Foltermethoden in dritte Weltländer.
Weiterführende Artikel zum Thema:
- Textilindustrie in Bangladesch – Ausbeute auf höchstem Maße
- Folter und Hinrichtung sind gängige Methoden
Folter und Hinrichtung sind gängige Methoden
In vielen Ländern wird die Macht der Sicherheitskräfte schamlos ausgenutzt
In sehr vielen Ländern auf dieser Welt werden Menschen teilweise zu Tode gefoltert nur weil sie sich wehren möchten. Oftmals stehen die Gründe der gefolterten Person im Zwiespalt mit den Menschenrechten. Doch dies interessiert in vielen Ländern einfach nicht.
In diesem Beispiel wurde ein Landwirt von einem Prinzen aus der Königsfamilie der Vereinigten arabischen Emirate gefoltert. Er soll angeblich nicht seine Rechnungen rechtzeitig bezahlt haben können.
De Prinz Sheikh Issa Bin Zayed Al Nahyan verprügelte zuerst gemeinsam mit einem Polizist den Mann. Danach schlugen sie ihn mit einem Brett mit Nägeln und stopfen ihm Sand in den Mund. Anschließend wurde er mit dem Mercedes Geländewagen des Prinzen überfahren. Eine der letzten Methoden des Prinzen ist es mit einer M16 auf den Boden bzw. die Füße zu schießen.
Glücklicherweise überlebte der Mann.
Doch dies ist leider kein Einzelfall. Denn die alltäglichen Methoden um für Gehorsam zu sorgen sehen genauso aus!
Ein weiteres furchtbares Beispiel ist das der jungen Chinesin San Yan.
Ihr Schicksal begann damit, dass sie einen Verzicht nicht unterschreiben wollte. In China reagiert der Staat sehr deutlich auf Gegenwehr.
Die junge Chinesin als auch ihr Mann wurden zu Tode gefoltert. Dabei waren die Methoden äußerst brutal.
Während der Folter wurde Ihr heißes Wasser über die Füße geschüttet, Ihre Gliedmaßen mit starken Druckverbänden abgedrückt damit ein Blut stau entsteht. Weiter wurde Sie mit einem geknoteten Seil an den Genitalien wund gerieben bis der gefolterte blutete.
Um die Personen umzustimmen wurden deren Beine auseinander gestreckt bis diese teilweise mehr als 180° Grad betrugen. Sobald der gefolterte Ohnmächtig wurde, hat man die Folter solange unterbrochen bis die Person wieder zu sich kam. Danach wurde angedroht, dass man diese Prozedur so oft wiederholen werde bis die Beine brechen.
Der vollständige Artikel über San Yan finden Sie hier….
Dies sind nur einige von vielen Fällen von Folter an unschuldigen Menschen.
Beinahe in jedem Land werden Menschen ohne Grund gefoltert und erniedrigt.
Die Frage bleibt was kann der einzelne in den Industrieländern dagegen tun?
- Die Antwort ist recht simpel. Denn Organisationen wie “Amnesty International” setzt sich für Menschenrechte weiltweit ein. Gewöhnliche Menschen tragen hierbei Ihren Beitrag zur Gerechtigkeit bei.
- Wer Firmen finanziell unterstützt die Ihre Mitarbeiter oder die Landbevölkerung unterdrückt bzw. foltert kann dieses beenden. Etliche Firmen in China, Bangladesch oder Indien behandeln ihre Mitarbeiter unwürdig und foltern diese sobald sie sich wiedersetzten. Wer auf Fair Trade Produkte setzt und nicht immer auf die Preise drückt gibt Menschen in diesen Ländern automatisch mehr Rechte. Die Globalisierung lässt uns Reis von Unternehmern essen die selbst nicht in dem Land leben in dem sie es anbauen. Doch die Menschen die dort leben werden vertrieben oder bei Gegenwehr umgebracht bzw. gefoltert. Teil der Reportage auf Arte “Rosen gegen den Hunger”!
Jeder einzelne kann den Menschen helfen. Das wichtigste dabei, man muss nur wollen!
Einige Beispiele zegien allerdings, dass es leider durchaus Menschen gibt, die sich daran erfreuen. In dem diesem Video erfreut sich ein vermutlich US-Amerikansicher Mann einer Folter an einigen Jungen Kindern. Bei diesen Menschen erhält man wohmöglich die Antwort “Was für Menschen sind das die anderen soetwas antun können”?
In der heutigen Zeit wird die Folter allerdings auch als Unterhaltung gesehen. Nicht nur die Menschen im Irak oder China erfreuen sich daran. Nein, genauso auch in den Industrieländern. Denn ansonsten hätte Filme wie Saw oder Hostel nicht derart viele Kinobesucher und Fans. Doch ist es nicht pervers wer sich solche Filme ansieht? Oder haben diese Menschen einfach noch nicht Leid in ihrem Leben erlebt, dass man sich solche sinnlosen Filme ansehen muss?
Benzin und Dieselpreis immer teurer
Soviel hat Benzin bzw. Diesel noch nie gekostet
Auch wenn bald Ostern ist, kann man die Preise an den Zapfsäulen doch wirklich nicht derart übertreiben.
Wer soll bzw. kann das denn noch bezahlen. Wer heute an die Tankstelle fährt muss tief in die Tasche greifen. Die Benzin / Dieselpreise wurden kräftig vor Ostern erhöht.
Für einen Liter Diesel musste zeitweise bis zu 1,47€ bezahlt werden. Beim Super Plus waren es 1,62€.
Bei Preisen wie diese ist es wirklich ein Graus tanken zu müssen.
Seit heute nehmen die Preise zwar wieder leicht ab, jedoch bleibt dieses hohe Niveau vorerst einmal bestehen.
Die besten Wochentage zum Tanken sind generell der Sonntag. Der schlechteste und teuerste Tag ist Mittwoch.
Dies ist der 800te Artikel im Blog
Diesel soll teurer werden
Die Regierungen der EU wollen mehr als 30Cents mehr
Die EU hat wieder diskutiert. Ob dabei immer etwas Positives für den einzelnen Bürger herauskommt bleibt immer fraglich.
In der vergangenen Debatte ging es unter anderem darum, denn Diesel nicht mehr zu subventionieren. Außerdem soll der Dieselpreis zur Relation zum Energiewert mit dem Benzin gleichgestellt werden.
Dies hätte zur Folge, dass der Diesel bis zu 30 Cent mehr kosten wird. Wenn man vom Worst Case ausgehen würde, würde das bedeuten, dass der Diesel 1,70 € pro Liter und der Benzinpreis bei 1,65 € je Liter kosten würde. Damit wäre Diesel teurer als Benzin.
Doch wäre das auch gerechtfertigt? Denn immerhin zahlen, in Deutschland, Dieselfahrer mehr Steuern als Benzinfahrer.
Doch das ist noch nicht alles. Denn Deutschland setzt noch einen drauf und will die Autobahnvignette für PKW einführen. Pro Jahr soll diese evtl. 100€ kosten. Dafür soll evtl. die KFZ Steuer etwas gesenkt werden.
Schlussendlich wird es in den nächsten Jahren immer mehr zum Luxus ein Auto zu fahren.
Die Dieselpreis Verordnung soll allerdings erst im Jahre 2020 eintreten!











