Archiv für die Kategorie „Politik“
Bierbike vor dem AUS?
Polizei will dem Bierbike ein Ende machen
Das Bierbike, man hört es schon von weitem. Eine laut gröllende, betrunkene, fahrende Kneipentheke. Sie hält in den Grossstädten oft mit seinen nur 6kmh den Verkehr auf und sorgt bei der Polizei für Bauchschmerzen.
Argumente der Polizei gegen das Bierbike:”Im ganzen Land wird das Alkohlverbot kontrolliert und versucht von den Strassen zu verbanden, doch ein Gefährt mit bis zu 16 Personen die alle samt betrunken sind auf den öffentlichen Strassen umher fahren zu lassen stösst deutlich dagegen”.
Der Partyspass soll nun genauer ins Auge gefasst werden und gegebenenfalls entweder nur durch eine besondere Genehmigung oder komplett abgeschafft werden.
Krawalle in London
Unruhen im Gebiet um Tottenham nehmen weiterhin nicht ab
Mittlerweile sind schon einige Tage vergangen und die Jugendlichen in England beruhigen sich weiterhin nicht.
Die Polizei hat besonders nachts alle Hände voll zu tun. Denn es wird geplündert, Häuser und Autos angebrannt und vermehrt die Polizei angegriffen. Die Schäden sind bereits immens.
Dies sind die schlimmsten Unruhen seit 30 Jahren.
Alles begann mit dem Tod eines jungen Mannes. Dieser hatte angeblich bei einer Polizeikontrolle eine Waffe gezogen. Daraufhin erwiderten die Polizisten das Feuer auf den jungen Mann.
Der junge Mann stand bereits seit geraumer Zeit im Visier der Ermittler. Er soll angeblich mit Drogen gehandelt haben und eine Straßen Gang gegründet haben.
Diesen Vorfall nutzen die Jungendlichen im Stadtteil Tottenham jetzt aus um ihrer Wut freien Lauf zu lassen.
Vermehrt ist allerdings zu erkennen, dass besonders in diesem Jahr 2011, bedeutend mehr gewaltbereite Demonstrationen stattfinden als noch in den Jahren zuvor. Die Kriese macht sein übriges.
Das Ende der Wirtschaftsnationen
Wird das Jahr 2012 mit einer Wirtschaftskrise untergehen?
Beinahe jede Woche erreichen uns neue Hiobsbotschaften. Am Freitag wurde zum Beispiel verkündet, dass die Rating Agentur Standart & Poor, die USA jetzt auf AA+ herabstuft. Diese Herabstufung bedeutet, dass die USA künftig mehr für Ihre geliehenen Gelder aufkommen muss.
Außerdem müssen neu aufgelegte Anleihen wohl nun besser verzinst angeboten werden.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis Moodys und Fitch ebenfalls nachziehen.
Es war jedoch mehr als ab zu sehen. Denn die Wirtschaftslage in den USA ist mehr als miserabel. Wenn man sich alleine einmal ansieht, welch eine Kursralley der USD gegenüber dem CHF hingelegt hat, wundert es einem kaum, dass diese Abstufung gekommen ist.
Viele haben diese Abstufung bereits ersehnt. Der einzige Grund ist wohl derjenige, dass die großen Ratingagenturen eben mal in den USA sitzen.
Im Großen und Ganzen zieht die kaputte Wirtschaftslage in den USA sowohl in Europa alle anderen Länder mit in den Zog nach unten. Denn heutzutage ist jedes Land voneinander abhängig. Die Ex.- und Importe sind mittlerweile derart großer Natur, dass es sich kein Land erlauben kann ganz von sich selbst leben zu können.
Jetzt stellt sich bald die Frage, ist das Ende der Erde (2012) durch eine Finanzkriese vorherbestimmt? Oder wird dieses dadurch nur verstärkt.
Eines ist jedoch klar. Aktuell werden die Probleme in den USA sowohl als auch in Europa nur aufgeschoben. Damit bleiben die Berge von Schulden weiterhin. Sobald es nicht mehr anders gehen sollte fällt das gesamte System zusammen und jeder wird wieder von null anfangen.
Wenn es soweit ist helfen auch keine sicheren Bankanlagen mehr.
Am morgigen Tag (08.08.2011) werden die Börsen wohl sehr stark nachgeben. Der USD wird gegen die meisten Währungen stark an Wert verlieren.
Charts werden demnächst veröffentlicht.
Euro im freien Fall
Der Franken setzt sich weiter gegen den Euro durch
In den vergangenen Tagen hat man bereits einige neue Tiefstände des Euros gegenüber dem Schweizer Franken sehen können. Doch mittlerweile erreicht der Euro Tiefstände die sehr untypisch sind.
Der Euro hat gegenüber dem Schweizer Franken seit Anfang April bereits 18 Prozent an Wert verloren. Sollte sich die Talfahrt weiter in diesem Tempo fortführen wäre der Kurs Ende November, rein rechnerisch bei, unglaublichen 0,9170€ zum Franken.
Beim US Dollar sieht es allerdings, seit den letzten Monaten, auch nicht wirklich anders aus. Hier verlor der Kurs in den letzten vier Monaten 17% eingebüßt.
Die Unsicherheit im Euroraum sowie in Nordamerika ist groß. Die Menschen flüchten in den sicheren Franken Hafen. Wer also seine Euro Anfang April nur in Franken gewechselt hat und diese dort ohne Verzinsung liegen gelassen hätte. Würde jetzt bereits bei einem erneuten Wechsel in den Euro zurück, sich über einen Zuwachs von satten 18% freuen.
Die Schweizer Regierung möchte immer mehr gegen die Frankenstärke kämpfen. Doch genaue Pläne sind nicht in Sicht. Die Exporteure leiden sehr stark darunter. Wieder freut es natürlich alle diejenigen die ihre Ware aus dem Ausland beziehen können. Preislich ist dies allerdings nur sehr sehr gering spürbar. Der Benzinpreis ist immer noch sehr hoch und die Lebensmittel und Elektroartikel sind unverändert. Nur kleinere Geschäfte geben den Kursgewinn mit Rabatten weiter.
Die Zukunft wird zeigen ob und wann die Parität gegenüber dem Euro stattfinden wird. Wenn man sich wieder auf ein Rechenbeispiel einlässt wäre dieser Kurs von 1:1 in 6,5 Wochen erreicht.
Einnahmequelle Spielcasino
Wie eine Stadt Millionen durch das Glückspiel verdient
Die kleine Stadt “Kehl am Rhein” verdient durch den großen Nachbarn “Strasbourg” ein Vermögen. Alleine das Aufstellen von Spielautomaten bringt Millionen ein.
In der Stadt Kehl stehen, vergleichsweise zu der Größe der Stadt, sehr viele Spielautomaten. Die kleine Stadt mit gerad einmal 35.000 Einwohnern (mit umliegenden Dörfern) kommt auf ganze 472 Automaten. Im Vorjahr waren es noch 440 Geräte.
Der Zuwachs ist genauso enorm wie das verspielte Geld. Denn seit 2006 hat sich die Zahler der Geräte um knapp 160 % gesteigert. Und der Markt ist noch lange nicht gesättigt.
Denn die aktuellen Einnahmen mit der alten Vergnügungssteuer von 16% liegen bereits bei 1,8 Millionen Euro. Dieses Jahr werden 19% fällig. Damit fließen dann weitere 100.000€ in die Staatskassen ein.
Im Vergleich zu dieser enormen Zahl, besitzt die größere Nachbarstadt Offenburg gerade einmal 370 Geräte. Nimmt hingegen aber nicht, rein rechnerisch 1,4 Millionen Euro ein, sondern nur 440.000€.
Die Auslastung bei den Spielautomaten in Kehl ist enorm. Am Wochenende ist jeder Automat durchgehend belegt. Egal in welchem Casino oder Bar man sich aufhält. Die meist französischen Spieler nutzen die freizügigen Gesetzte des Nachbarn um in der kleinen Stadt an Glückspielautomaten teil zu haben.
Der Zeitungsausschnitt zeigt einmal die verschiedenen Städte mit den jeweiligen Automaten und den Einnahmen.
Wenn man die Stadt Kehl einmal mit Las Vegas vergleicht wäre dort noch viel Potenzial. Denn in Las Vegas sind bei weitem nicht einmal 50% aller Geräte durchgehend im Betrieb.
Wie man sieht, bestehen noch sehr viele Möglichkeiten, dass Glückspielbusiness auszubauen.
Daimler Chef Dieter Zetsche äussert sich
Ja! Zum EU- Türkei Beitritt
Dieter Zetsche ist sich ganz sicher. Von der Idee die Türkei in die EU zu lassen. Denn ein solches Land mit soviel Potenzial gibt es nicht ein zweites mal so nah an Europa.
Diese Meinung teilen nicht alle. Die Gründe die Zetsche aufbringt sind jedoch äusserst possitiv.
Mehr zum Thema Türkei und die EU im Direktvergleich!
Kurzer Ausschnitt aus dem Dialog mit der Bild am Sonntag
“BILD am SONNTAG: Wie stehen Sie zum EU-Beitritt der Türkei?
Zetsche: Für mich ist es schlicht unverständlich, dass wir einen „Tigerstaat“ wie die Türkei, der vor unserer Haustür liegt und zu uns kommen will, nicht hereinlassen. Die Türkei hat alles, was wir an asiatischen oder südamerikanischen Staaten bewundern: eine junge Bevölkerung, die wissbegierig und leistungsbereit ist. Wir haben Fabriken in der Türkei, die Vorzeigewerke weltweit sind. Daraus ergeben sich riesige Wachstumspotenziale für ein etwas behäbig gewordenes Europa. Wir müssten der Türkei die Tür nach Europa ganz weit öffnen, statt immer neue Hindernisse zu errichten, bis eines Tages die Türkei sich von uns abwendet.”
Arbeitssuchende in Spanien lernen deutsch
Die Aussichten sind schlecht und die Bedienungen ebenso
In Spanien sind mehr als 40% der Jugendlichen ohne Arbeit. Dies ist der höchste Wert in ganz Europa. Auch wenn die Jugendlichen gut ausgebildet sind gibt es einfach keine Arbeit für diese. Die Firmen können sie nicht nehmen.
Derjenige der eine Arbeit gefunden hat muss teilweise für gerade einmal 600€ im Monat sich mit der Arbeitsstelle abfinden oder hat gar einen illegalen Arbeitsvertrag.
Die Bedingungen sind damit mehr als schlecht. Immer mehr Jugendliche, aber auch ältere Menschen, gehen auf die Straßen um gegen die Regierung zu protestieren. Die Bilder ähneln denen von Griechenland.
Die einzige Lösung die viele Jugendliche sehen, ist das Ausland. Deshalb steigen die Zahlen derer, die Deutsch lernen möchten rapide. So stark mittlerweile, dass sogar die Lehrkräfte fehlen.
Denn in Deutschland werden über 4.000 qualifizierte Arbeitsstellen geschaffen. Dies möchten die jungen Spanier nutzen.
Somit sind sie, wie auch Ihre Eltern damals, gezwungen den Schritt nach Deutschland zu machen.
Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es immer weniger Fachkräfte in Spanien geben wird und dies sich weiter schlecht auf die zukünftige Wirtschaft auswirken wird.
Ein Ende der Misere ist somit noch lange nicht in Sicht.
EHEC Skandal kostet Millionen
Immer mehr Opfer fordert der aktuelle Lebensmittelskandal
Die Gurken aus Spanien haben bereits schon mehrere Todesopfer verursacht. Die Zahl der Infizierten steigt weiterhin an. Deutschland ist in großer Sorge um eine Flächendeckende Ausbreitung des EHEC Virus.
In Spanien wird bereits schon hochgerechnet wie hoch der Schaden ausfallen wird. Die Landwirte gehen von 200 Millionen Euro Schaden aus. Dies wird ein weiterer Einbruch für das Land bedeuten.
Spanien lebt mittlerweile vom Export von Gemüse und Obst. Wenn dieser wichtige Zweig durch solche Nachrichten beeinflusst wird, könnte dies weitere schlimme Auswirkungen haben.
Weiterhin sind immer noch in den Großstädten die Menschen auf der Straße und werden von der Polizei gewaltsam vertrieben.
Beim gestrigen Champions League Spiel haben sich mehrere hundert junger Spanier in Barcelona, Straßenkämpfe mit der Polizei geliefert. Dabei wurden mehr als 100 Menschen verletzt. 44 davon waren alleine Polizisten.
Euro auf Talfahrt
Schweiz Reisen werden immer teurer
Die Nachrichten die die Nachrichtenagenturen über den Euroraum verbreiten sind alles andere als positiv. Eine Hiobsbotschaft überschlägt die nächste. Und es ist kein Ende in Sicht.
Die Menschen verlassen den Euro und kehren ihm den Rücken. Der sichere Hafen ist in diesem Fall der Schweizer Franken. Beinahe jede Währung verliert gegenüber dem Franken. Ob es der YEN, USD, GBP oder der EUR ist. Keine Währung kann sich gegen den starken Franken durchsetzten.
Beim USD wird beinahe jede Woche ein neues historisches Allzeittief erreicht. Früher noch undenkbar mittlerweile deutlich unter 1 Franken notiert. Der aktuelle Kurs 0,8491 = 1 USD.
Beim Euro ist zwar noch ein bisschen Spiel jedoch sieht der Chart ähnlich aus. Ende Mai 2010 stand der EUR noch bei 1,4 = 1 EUR. Doch mittlerweile steht der Kurs auf seinem neuen Allzeittief bei 1,2178 = 1 EUR (Freitagnacht 1,2109).
Die Parität ist nicht mehr weit weg. Früher noch undenkbar. Das hätte man 1997 wohl nie gedacht. Denn damals stand der Kurs bei 1,70 = 1 EUR (umg. in EUR von DEM).
Und wenn die Nachrichten weiterhin negativ bleiben wird wohl ein Kurs von unter 1 EUR zum Franken nicht unwahrscheinlich bleiben.
Zum Übel der Schweizer Exporteure und der Euro Touristen. Denn was damals 2010 (200 Franken Essen für 2) 142€ gekostet hat. Kostet heute ohne Schweizer Preiserhöhung 165€.
Spanien hat gewählt
In Spanien sind die Ergebnisse der Regionalwahlen bekannt
Die aktuell führende PSOE hat sich nur in einem Bundesland noch durchsetzten können. Mehrheitlich wurde für die PP (Partido Popular) gestimmt.
Diese Partei ist eine strenge christlich konservative Partei. Man sagt ihr nach, dass diese eine der letzten Parteien ist, die noch aus dem Franco Regime stammt. Deshalb sehen einige diese Partei als leicht rechts geordnet an.
Aus diesem Grund konnte sich die PP auch nicht in Cataluña durchsetzten. Ebenso wenig im Baskenland. Denn diese Länder hatten es damals schon sehr schwer unter der Franco Diktatur.
Was dies allerdings für die einzelnen Bundesländer bzw. für die kommenden Entscheidungen zu sagen hat, bleibt noch offen. Sicher ist jedoch, dass die Spanier genug von Zapatero und der PSOE haben.
Solche Veränderungen sind allerdings sehr typisch. Denn sobald ein Land in eine tiefe Krise rutscht werden die Sozialen abgewählt und die Rechte sowohl die konservativen kommen an die Macht. Dies endet jedoch nicht immer zum Vorteil des Landes.
Wie es in den nächsten Monaten bzw. Jahren weitergeht bleibt also äußerst spannend.













