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Textilindustrie in Bangladesch – Ausbeute auf höchstem Maße

Wie KIK und andere Textildiscounter billig auf der Welt produzieren

KIK Textildiscounter - Bangladeschnäher

KIK Textildiscounter - Bangladeschnäher

Wer einmal in einem Textildiscounter / Discounter einkaufen war, wird sich schnell fragen, „Wie kommen eigentlich diese extrem günstigen Preise zustande?“.

Die Antwort liegt auf der Hand, es wird in Ländern produziert in denen der Monatslohn deutlich unter unserem liegt.

Eine durchschnittliche Näherin verdient in Bangladesch bei einer sechs Tages Woche, gerade einmal 30€! Doch damit nicht genug, denn Überstunden werden nicht bezahlt und wer sich beschwert oder zu langsam arbeitet fliegt raus.

Ein Monatslohn von 30€ im Monat ist auch für die Verhältnisse in Bangladesch nicht ausreichend. Die Familien wohnen in Slams in den Großstädten. Zusammengepfercht in einen 12m ² Raum müssen sie zu fünft, siebt oder noch mehr leben. Es gibt für mehr als 100 Bewohner nur ein Plumpsklo. Für diesen Raum bezahlen sie dann einen Monatslohn. Zu Essen gibt es immer Reis und alle zwei Monaten vll. einmal Hühnchen. ärztliche Versorgung gibt es keine.

Häufig kommt es zunehmend vor, dass es in den überfüllten Arbeitsstätten, zu Bränden kommt bei dem mehrere unterbezahlte Mitarbeiter ihr Leben verlieren.

Preiszusammensetzung eines T-Shirts - Quelle: spiegel.de

Preiszusammensetzung eines T-Shirts - Quelle: spiegel.de

Eine Jeans kann durch diese Umstände für gerade einmal 3€ hergestellt und für 10€ verkauft werden. Doch das dafür die Arbeiter stundenlang in einer heißen und stickiger Halle arbeiten müssen, lassen dabei viele Käufer außer Acht.

Eine Näherin spricht von einem Arbeitstag von 8 Uhr morgens bis 3Uhr nachts und das bei einer sechs Tages Woche über mehrere Wochen. Wer da nicht körperlich schlappt macht beweist mehr als nur Durchhaltevermögen. Weiter spricht die Näherin, dass es schlimmer als ein Gefängnis sei, denn im Gefängnis darf man wenigstens mit dem Nebenan sprechen!

Das Bild oben zeigt ein Familienmitglied einer Näherin der kurz vor dem Tode war. Die Familie hatte kein Geld ihm zu helfen. Durch die Mangelernährung werden viele Menschen krank. Die Lebenserwartung in den Slams von Bangladesch liegt bei gerade einmal 50 Jahren.

Doch diese Arbeitsbedingungen sind kein Einzelfall. Auf der ganzen Welt gibt es Industrien die ihre Mitarbeiter extrem ausbeuten. Dabei ist das Wohl der Mitarbeiter nicht von Bedeutung.

Ob China, Bangladesch, Indien, Laos, Kambodscha, Pakistan oder Honduras in all diesen Ländern gibt es extremes Lohndumping welches die Menschen leiden lässt.

Hier einige interessante Links dazu


Wirst du aufgrund der Arbeitsbedingungen der Näherinnen in Zukunft auf das Herkunftsland achten?

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2 Kommentare zu „Textilindustrie in Bangladesch – Ausbeute auf höchstem Maße“

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