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Albuquerque und Roswell
Mitten durchs nichts über hunderte von Meilen
Heute waren wir gegen Vormittags bzw. Mittags in Albuquerque, nachdem wir quer durchs grösste Indianer Reservat (Navajo) gefahren sind.
Albuquerque hat eine sehr schöne Altstadt. Diese wurde im 18 Jahrhundert gegründet. Damals hiess die Stadt noch Alburquerque, man beachte das erste “R”. Denn so heisst auch ein kleines Dörchen in Spanien.
Heute sind in der Altstadt eigentlich nur Geschäfte mit Souvenirs und Restaurants. Einige von den Geschäften, werden von Indianer geführt.
Der Rio Grande fliesst direkt durch Albuquerque. Diesen hatten wir leider in El Paso nicht gesehen.
Auf dem sehr öden Weg nach Roswell, kamen wir glaube ich, nur an einem kleinem Dorf vorbei. Das restliche Land ist Einöde. Man sieht nach rechts und links der Strasse und sieht bis zum Horizont nur flache Erde mit kleinen Büschen. Und das über eine Strecke von 200meilen (320km).
Da wird einem schon langweilig auf der Fahrt. Das grössere Problem ist allerdings, wenn einem der Sprit ausgeht. Wie es auch einem passiert ist. Denn in einem der Geisterdörfer, waren zwar Tankstellen, aber alle beide waren seit mehreren Jahren nicht benutzt. In diesen Dörfern waren alle Häuser verfallen. Kein Wunder, wie kann man in so einem Nest leben. Soweit von Geschäften, Ärtzten, Flughäfen etc. entfernt.
In Roswell angekommen war ich erst überrascht. Denn normalerweise muss eine Stadt in den USA schon 500.000 Einwohner haben, damit wirklich etwas los ist. Doch in Roswell gab es etliche Tankstellen (mit guten Preisen), einen Wal Mart und sehr viele Fastfood Läden.
Wir haben schnell etwas im Pizza Hut gegessen und sind dann zum Museum. Denn ein Mitarbeiter bei Pizza Hut sagte mir, dass das Museum um 17Uhr schliesst. Weiter fragte ich ihn noch, wie man den hier leben kann, wo man doch soweit von der nächsten grösseren Stadt weg ist. Darauf bestätigte er die Frage eigentlich nur und lachte.
Im Musuem angekommen wurden wir schon darauf hingewiesen, dass das Musuem bald schliesst. Doch die Zeit reichte mehr oder weniger. Und es war wirklich interessant. Und der Eintritt war auch gerecht mit 5$ pro Person.
Am Eingang des Museums, hatten sie eine grosse Weltkarte, auf dennen mit Pins alle Orte markiert wurden von dennen die Besucher stammen. Es war, wie ich sehen konnte, wirklich jedes Land vertretten.
Bevor man sich mit den Mythen um Roswell beschäftigt, sollte man wissen, dass in Roswell eine sehr grosse Militär Basis steht. Wenn man jetzt nich beachtet, dass man wirklich weit weg von anderer Zivisilation ist, fällt es eigentlich nicht schwer daran zu glauben, dass es sich um militärische Ereignisse handelte.
Die Stadt Roswell ist wirklich nett gestaltet. Die Latternen haben Alien Gesichter und einige Fastfoodläden, haben sich auf Besucher aus dem All, eingestellt.
Aktuell sind wir jetzt ca. 160km nord-östlich von Roswell in Clovis. Clovis ist ein 30.000 Einwohner Städtchen indenen eigentlich keine Touristen sind. Wir haben es nur ausgewählt, weil die Preise gut und die Entfernung nicht weit ist. In Clovis wurde der erste Feuerstein gefunden. Dieser ist über 10.000 Jahre alt. Ansonsten ist die Stadt nicht weiter bekannt.
Morgen geht es nach Amarillo Texas. Dort werden wir im bekannten Steakrestaurant essen. Wer dort das 2kg Steak in einer Stunde schafft, muss es nicht bezahlen.






Mit einigen Mythen kann man halt auch populär werden und damit Geld machen.
Das mit den Geisterstädten is ja geil!!! Das hätte ich auch gern gesehen, hast bestimmt auch Bilder gemacht oder? …Jaja die Ufos.