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Baden-Württembergs Ministerpräsident Günter Öttinger (CDU) stellte heute stolz den Abschlussbericht seiner Expertenkomission zur Verhinderung von Amokläufen vor: Ganz selbstverständlich wird dort neben Türspionen und missbrauchsicheren Brandmeldern an Schulen das Verbot von „Killerspielen“ gefordert – Die Besitzer von Hightech-Waffen will man dagegen nur „schärfer Kontrollieren“.

Was genau diese „Killerspiele“ laut Experten sein sollen, bleibt offen. Klar ist: Die „Experten“ scheinen der Meinung zu sein, dass auf Bildschirmen wuselnde Pixel gefährlicher sind als gefährliche Spezialwaffen. Mehr als „Stichprobenkontrollen“ sollen laut Baden-Württembergs Innenminister in Sachen Waffen sowieso nicht machbar sein. Und das auch erst nach mehrmaliger Aufforderung, zu beweisen, das die Waffen sicher verwahrt sind. Ein solcher Beweis sei ein Foto von einem verschlossenen Waffenschrank.

Einfacher ist da natürlich ein Verbot von Killerspielen. Genauso wie die Einführung einer Alterskontrolle bei Internetspielen und die Erhöhung der Höchststrafe bei Amokdrohungen von drei auf fünf Jahren, die die Experten fordern. Ein als Jungenstreich gedachter Anruf soll also strafrechtlich gleichgesetzt werden mit schwerer Körperverletzung und anderen Vergehen.

Öttinger will nun möglichst viele der Vorschläge umsetzen – Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten. Ein „Killerspielverbot“ (was immer das genau bedeuten mag) dürfte allerdings nur über den Bundestag machbar sein.

– Quelle: SWR 1 BW

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